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Sanierung von Wasserkraftanlagen hinsichtlich Fischgängigkeit, Geschiebehaushalt, Schwall und Sunk

Das Gewässerschutzgesetz wurde im Jahr 2011 umfassend revidiert. Seither müssen bestehende Wasserkraftanlagen, die Gewässer wesentlich ökologisch beeinträchtigen, saniert werden. Bei den Wasserkraftanlagen betrifft dies Sanierungen der Fischgängigkeit (Fischauf- und -abstieg sowie Fischschutz), des Geschiebehaushalts sowie von künstlichen Änderungen des Wasserflusses (Schwall und Sunk).

Die zu sanierenden Wasserkraftanlagen sind im Geoportal oder in den strategischen Sanierungsplanungen zur Fischwanderung, zum Geschiebehaushalt und zu Schwall und Sunk erfasst. Die Kraftwerksbetreiber der betroffenen Anlagen haben eine Verfügung zur Sanierungspflicht erhalten oder wurden diesbezüglich informiert. Alle anderen Kraftwerksbetreiber können davon ausgehen, dass ihre Anlage nicht saniert werden muss. Die Sanierungsmassnahmen sind, sofern keine kürzeren Fristen gesetzt wurden, bis spätestens ins Jahr 2030 umzusetzen.

Da es sich bei den Sanierungsmassnahmen um Eingriffe in bestehende Wassernutzungsrechte handelt, werden die anfallenden Kosten bis auf maximal 40 Jahre nach Umsetzung vollständig entschädigt.

Der Sanierungsablauf ist in der Arbeitshilfe (PDF, 154 KB, 6 Seiten) beschrieben. 


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https://www.bve.be.ch/bve/de/index/wasser/wasser/wasserkraft/schwall_und_sunkfreiefischwanderungnatuerlichergeschiebebetrieb.html