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Restwasser

Restwasser ist die Wassermenge, die nach einer Wasserentnahme (z.B. zur Wasserkraftnutzung) in einem Gewässer verbleibt. Genügend Restwasser ist wichtig zur Erhaltung der vielfältigen Funktionen von Gewässern, wie beispielswiese als Lebensraum für Fische und Pflanzen, aber auch für Naherholungssuchende. So wird ein Gewässer, wenn es trocken fällt, kaum als Gewässer wahrgenommen und kann die ökologischen Funktionen nicht aufrechterhalten.

Das Gewässerschutzgesetz (GSchG) schreibt minimale Restwassermengen für Fliessgewässer mit ständiger Wasserführung vor. Da die Restwassermenge direkten Einfluss auf die zu produzierende Energie und somit auf die Wirtschaftlichkeit eines neuen Kraftwerks hat, kann die Menge an Restwasser dazu führen, dass ein Wasserkraftwerk unrentabel und somit nicht gebaut wird. Aus diesem Grund sind frühzeitige Abklärungen zu den Restwassermengen bei der Planung einer neuen Wasserkraftanlage wichtig.

Bestehende Anlagen bei denen keine Restwassermenge festgelegt wurde, sind zu sanieren. Nach Abschluss der Sanierung muss so viel Wasser im Gewässer verbleiben, wie ökologisch notwendig und für den Wassernutzungsrechtsinhaber wirtschaftlich tragbar ist. 


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