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Kleinkläranlagen

Kleinkläranlagen sind mechanisch-biologische Kleinabwasserreinigungsanlagen, welche das anfallende Abwasser von weniger als 200 Personen vor Ort reinigen. Das Abwasser wird nach der Reinigung in ein Gewässer eingeleitet oder oberflächlich versickert.

Abwassereinleitungen im ländlichen Raum führen lokal oft zu einer übermässigen Belastung der Gewässer, vor allem bei kleineren Fliessgewässern. Wenn Handlungsbedarf besteht, hat grundsätzlich der Anschluss an die öffentliche Kanalisation Priorität. Ist ein Anschluss nicht zweckmässig oder zumutbar, ist eine mögliche Sanierungsvariante die mechanisch-biologische Kleinkläranlage (KLARA). Deren Unterhaltskosten sind jedoch meist höher als die eines Kanalisationsanschlusses.

Die Erstellung einer KLARA erfordert eine Bewilligung des Amtes für Wasser und Abfall (AWA). Dieses sorgt dafür, dass die Anforderungen an die Qualität der Gewässer erfüllt werden. Es legt die Reinigungsleistung, die Schlammentsorgung und die Kontrollintervalle der KLARA fest.

Bevor eine KLARA projektiert wird, empfiehlt es sich deshalb, mit dem AWA Kontakt aufzunehmen.

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