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Baulandumlegung von Amtes wegen

Die Durchführung einer Baulandumlegung von Amtes wegen stellt den letzten Ausweg dar, wenn die Bemühungen um eine Durchführung durch die beteiligten Grundeigentümer gescheitert sind. Voraussetzung ist, dass ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Umlegung besteht.

Wie wird das Verfahren eingeleitet?

Es kann erst zur Verfügung einer Baulandumlegung kommen, wenn vorher die Gründung einer Baulandumlegungsgenossenschaft gescheitert ist. Deshalb liegen aus dem gescheiterten Genossenschaftsverfahren bereits verschiedene Vorarbeiten vor, insbesondere die Grundlagen und der Einleitungsbeschluss. Darauf aufbauend kann die Umlegung vom Gemeinderat oder von der zuständigen Stelle der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (Amt für Geoinformation) angeordnet werden. Die verfügende Behörde beauftragt eine oder mehrere Personen mit den Aufgaben des Umlegungsausschusses und bestimmt den technischen Leiter und einen Notar.

Was hat die Gemeindebehörde als erstes zu tun?

Beratungsgespräche mit dem Amt für Geoinformation sowie dem Amt für Gemeinden und Raumordnung führen.

Wie weiter, wenn das nicht zum Ziel führt?

Das Verfahren ist gesetzlich geregelt (Baugesetz, Baulandumlegungsdekret) und führt unter Vorbehalt von Einsprache- oder Beschwerdeentscheiden zum Ziel.

Wer beantwortet meine Fragen?

Amt für Geoinformation


Weitere Informationen

 


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