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Ablösung oder Verlegung von Dienstbarkeiten

Bestehende Dienstbarkeiten können einen grossen Einfluss auf die bauliche Nutzbarkeit eines Grundstücks nehmen. Es kann durchaus vorkommen, dass die existierenden Grundstücksformen zwar eine zweckmässige Überbauung zulassen würden, dass aber bestehende Dienstbarkeiten – wie z.B. ein das Grundstück querendes Wegrecht – die rationelle Überbauung trotzdem behindern oder gar verunmöglichen.

Die Ablösung oder Verlegung solcher Dienstbarkeiten kann da Abhilfe schaffen. Falls dies unter den betroffenen Eigentümern nicht einvernehmlich möglich ist, steht das Verfahren über die Ablösung oder Verlegung von Dienstbarkeiten zur Verfügung, welches sich nach den gesetzlichen Bestimmungen im Baugesetz und im Baulandumlegungsdekret richtet.

Wie wird das Verfahren eingeleitet?

Das Verfahren wird vom Gemeinderat auf Antrag eines Grundeigentümers oder von Amtes wegen eingeleitet.

Was hat die Gemeindebehörde als erstes zu tun?

Beratungsgespräch mit dem Amt für Geoinformation führen.

Wie weiter, wenn das nicht zum Ziel führt?

Das Verfahren ist gesetzlich geregelt (Baugesetz, Baulandumlegungsdekret) und führt unter Vorbehalt von Einsprache- oder Beschwerdeentscheiden zum Ziel.

Wer beantwortet meine Fragen?

  • Amt für Geoinformation
  • Notar

Weitere Informationen

 


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