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Datenerhebung

In der Regel sind die bestehenden Koordinaten und Geometrien aus den vorhandenen Ausführungsplänen zu übernehmen. Diese Daten sind bei der Ausgabestelle zu beschaffen, die durch den Leitungsbetreiber bezeichnet wird. Sind keine genauen Koordinaten vorhanden, sind die Leitungen ab den Ausführungsplänen zu digitalisieren.

Grundsätzlich werden die Daten aus den vorhandenen Datensätzen der Leitungsbetreiber übernommen. Diese wurden nach den vom Bundesamt für Energiewirtschaft herausgegebenen Vermessungsrichtlinien für Rohrleitungen erhoben. Seit Herbst 2009 wurden diese Daten nach der "Weisung über die Erfassung und Nachführung der Daten der Informationsebene «Rohrleitungen» in der amtlichen Vermessung" und dem Anhang 12 der ERI-Richtlinie 2003 (Revision 2.1, 11.09.2009) erhoben.

Die Vermessungen der Leitungselemente beruhen auf dem Fixpunktnetz der amtlichen Vermessung. Es ist zu überprüfen, ob dies zutrifft und ob das Fixpunktnetz seit der Erhebung der Leitungspunkte Veränderungen erfahren hat. Sind diese Veränderungen grösser als 3 cm, müssen die in das Vermessungswerk aufzunehmenden Koordinaten transformiert werden. In erster Linie sind als Passpunkte die aktuellen Fixpunkte zu verwenden.

In Ausnahmefällen können eindeutig identifizierbare Situationspunkte, wie Gebäudeecken, querende Leitungen, usw. verwendet werden. Signalpunkte (z. B. Flugmarkiersignale) eignen sich nicht, da die Genauigkeit dieser Versicherungen nicht bekannt ist. Mit dem Attribut «Qualitaetsstandard» wird auf allfällige Vorbehalte bezüglich Lagegenauigkeit der Leitungselemente hingewiesen. Wurden die Koordinaten der Leitungsobjekte transformiert, ist der Betreiber diesbezüglich zu orientieren.


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