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Allgemeines

Für jedes Stück Wald oder Land, für Bäche, Weiher, Flühe, Berge, Tobel usw. verwendeten unsere Vorfahren eigene Namen. Diese Namen entstanden z. B. aufgrund von Geländeformen, Naturereignissen, kulturellem, wirtschaftlichem oder geistigem Leben. Sie sind ein wichtiges, erhaltenswertes Kulturgut.

Für die Bezeichnung von geografischen Gebieten, Landschaftsteilen, Flurstücken, topografischen Objekten usw. sind Flur-, Orts- und Geländenamen (= geografische Namen der amtlichen Vermessung) ein unentbehrliches Hilfsmittel für Grundeigentümer, Bewirtschafter, Rettungsdienste, Zustelldienste, Behörden, Wanderer, Forscher und Historiker.

Bei amtlichen Vermessungen und Landumlegungen werden alle heute noch gebräuchlichen Flur-, Orts- und Geländenamen erhoben und ihre Schreibweise festgelegt. Die Schreibweise der Flur- und Geländenamen erfolgt in Anlehnung an die ortsübliche Sprechform. Für Gemeinde-, Orts- und Stationsnamen ist die Schreibweise gemäss "Amtliches Gemeindeverzeichnis der Schweiz" und "Stationsverzeichnis der offiziellen Publikation der Fahrpläne" verbindlich.

Die erhobenen Namen sind mit der festgelegten Schreibweise in den Grundstückbeschreibungen (GRUDA-AV), Grundbuchplänen, Übersichtsplänen (UP5), Landeskarten usw. zu verwenden.


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