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Einsprache im Zusammenhang mit Direktzahlungen

Häufig wenden sich Beschwerdeführer direkt an den zuständigen Nachführungsgeometer. Dabei sind folgende Fälle zu unterscheiden:

  1. Hinweise auf offensichtliche Fehler in den Daten der amtlichen Vermessung:
    Die Fehler sind sofort und auf eigene Kosten zu beheben. Die Änderung ist der Abteilung für Direktzahlungen mitzuteilen.
  2. Änderungswünsche, welche als nicht handbuchkonforme beurteilt werden:
    In diesen Fällen ist der Bewirtschafter darüber aufzuklären, dass seinem Begehren aufgrund der geltenden Vorschriften (z.B. Detaillierungsgrad) nicht entsprochen werden kann.
  3. Offensichtliche Nutzungsänderung während der letzten Jahre:
    Die Differenzen sind zu registrieren und bei der nächsten periodischen Nachführung der amtlichen Vermessung zu berücksichtigen. Der Bewirtschafter kann die Nutzungsänderung auch sofort, aber auf eigene Kosten, nachführen lassen.
  4. Unklare Nutzung oder unklare Nutzungsänderung:
    Diese Fälle sind durch den Ackerbaustellenleiter zu begutachten. Dieser entscheidet, ob das Anpassungsbegehren als Einsprache an das Amt für Landwirtschaft und Natur weiter geleitet wird. Das Geometerbüro informiert das Landwirtschaftsamt mit diesem Formular (Word, 33 KB, 1 Seite).
    Sieht das Landwirtschaftsamt Klärungsbedarf wird das Amt für Geoinformation um Amtshilfe gebeten. Dieses beauftragt in der Regel den zuständigen Nachführungsgeometer unter Fristsetzung mit den notwendigen Abklärungen.

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