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Benannte Gebiete

In städtischen Gebieten und in Baugebieten sollten gemäss Empfehlung des Bundes keine benannten Gebiete verwendet werden. Das AGI hat entschieden, dass generell im Kanton Bern der Ist-Zustand der Gebäudeadressen erfasst wird.
Die benannten Gebiete sind mit der Gemeinde zu klären und als Flächen zu definieren. Nicht der Name (-weg, -strasse, ... ) entscheidet, ob es ein Strassenstück oder ein benanntes Gebiet ist: "Haldisbärgli" kann durchaus als Strassenstück erfasst sein, hingegen die "Dorfstrasse" nicht als benanntes Gebiet.

Benannte Gebiete sollen zurückhaltend ausgeschieden werden, da zu viele und zu dicht aneinander liegende benannte Gebiete die grossräumige Übersichtlichkeit stark beeinträchtigen.
Benannte Gebiete sollen einerseits wegen der Übersichtlichkeit nicht zu klein gewählt werden. Andererseits wird das Auffinden eines einzelnen Gebäudes mit zunehmender Gebietsgrösse schwieriger. Die Hausnummerierung muss innerhalb dieser Fläche eindeutig sein. Im Siedlungsgebiet entspricht der Name häufig dem in der TOPIC Nomenklatur, wobei aber eine unterschiedliche Schreibweise möglich ist.

Benannte Gebiete und Strassenachsen sollen sich grundsätzlich nicht überlagern. Führt eine Strassenachse ausnahmsweise durch ein benanntes Gebiet, dürfen die Gebäude innerhalb des benannten Gebietes nicht mit der Achse verknüpft werden. Ausserhalb des benannten Gebietes sind Verknüpfungen mit der Achse jedoch erlaubt.
Die Nummerierung muss systematisch und lokal eindeutig sein, damit Gebäude leicht gefunden werden.

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