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Hochspannungsleitung

Als Hochspannungsanlagen gelten elektrische Anlagen mit einer Nennspannung von mehr als 1000 V Wechselspannung oder 1500 V Gleichspannung, vergleiche Verordnung über elektrische Starkstromanlagen, Art. 3.

Für den Transport werden folgende 3 Kategorien unterschieden:

1 kV - 30 kV
Mittelspannung; für regionale Verteilnetze

50 kV - 150 kV
Hochspannung; für überregionale Verteilnetze

150 kV - 400 kV
Höchstspannung; für Übertragungsnetze

Im Kanton Bern müssen in der amtlichen Vermessung nur Hochspannungsfreileitungen > 50 kV erhoben, das heisst überregionale Verteilnetze und Übertragungsnetze erhoben werden.

Die Leitungsachsen sind zu erfassen. Bei Einzelmasten sind die Achsen über die Mastmitten miteinander zu verbinden.
Der Betreiber der Leitungen ist anzuschreiben, zum Beispiel "BKW", und mit den Achsen zu verknüpfen.

Die Gitter-, Beton- oder Stahlrohrmaste sind zu erheben und der «EOArt Mast_Antenne» zuzuordnen, vergleiche Einzelobjekte > Einzelobjektarten > Mast, Antenne.


Grössere Anlagen der Energieversorgung, zum Beispiel Trafo oder Unterstation, werden flächig, in der Regel entlang dem Zaun, als «EOArt Hochspannungsfreileitung» definiert.


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