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Militärische Anlagen

Militärische Anlagen werden nach dem Wahrnehmungsprinzip aufgenommen. Das heisst unterirdische militärische Bauten, Reservoire, Tunnels dürfen nicht erfasst werden.

In der Regel wird bei militärischen Objekten kein Objektname geführt. Ist der Objektname ausnahmsweise erforderlich, muss die Zweckbestimmung allgemein gehalten werden, zum Beispiel "Objekt des Bundes" und darf keine Informationen enthalten, die Rückschlüsse auf die tatsächliche Verwendung ermöglichen.

Militärische Anlagen mit flächenhafter Charakteristik, welche nicht eindeutig einer bestehenden Bodenbedeckungsart zugeteilt werden können, werden in der Regel in der Bodenbedeckung als Bodenbedeckungsart «uebrige_befestigte» erfasst.
Objekte mit repetitivem Charakter wie beispielsweise Panzersperren ("Toblerone") werden nicht einzeln, sondern zusammengefasst zu einer Fläche, erfasst. Auch diese Panzersperren werden in der Bodenbedeckung als Bodenbedeckungsart «uebrige_befestigte» erfasst und nicht als «uebrige_vegetationslose».

Nähere Angaben sind in der Weisung der Eidgenössischen Vermessungsdirektion "Richtlinie zur Aufnahme von militärischen Anlagen in die amtliche Vermessung" vom 1. April 2008 zu entnehmen. Bei Unklarheiten ist armasuisse Immobilien, Immobilienkompetenzzentrum Bern, Blumenbergstrasse 39, 3003 Bern zu konsultieren.

In Privatbesitz übergegangene "ehemalige" Militärbauten werden analog den übrigen Richtlinien erfasst.


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.bve.be.ch/bve/de/index/vermessung/Handbuch_DM_01_AV/einzelobjekte/detaillierungsgrad/militaerische_anlagen.html