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Allgemeiner Teil

Im allgemeinen Teil des Unternehmerberichtes sind, vorab zuhanden der Auftraggebenden, wichtige Randbedingungen und Ergebnisse der Arbeiten zusammenzufassen. Technische Details sind im 2. Teil des Unternehmerberichtes zu erwähnen.

Die Ausgangslage und das zu erreichende Ziel

  • Die amtliche Vermessung in der Gemeinde vor und nach Durchführung der Arbeiten (Standard, Alter, Zustand)
  • Die amtlichen Vermessungen in den angrenzenden Gemeinden (Standard, Alter, Zustand)
  • Ziel der Arbeiten

Begründung der Arbeiten

  • Bedürfnisse der Gemeinde (z.B. fehlende Grundlagen für Planungsaufgaben, Werkdokumentationen)
  • Bedürfnisse der Grundeigentümer (z.B. fehlende Vermarkung)
  • Gesetzliche Pflicht (z.B. Vermessung nach Güterregulierung, Anordnung durch den Kanton)

Arbeitsvergabe

  • Art der Arbeitsvergabe (z.B. Submission im offenen oder im Einladungsverfahren, Direktvergabe mit oder ohne Konkurrenzofferten)

Arbeitsumfang

  • Gemeinde, Operat, Teilgebiete, Flächenangaben zu den Bearbeitungsperimetern
  • Evtl. weitere Angaben zum Umfang des Auftrages
  • Vertragstermine

Realisierungsverfahren und Bearbeitungsmethoden im Überblick

  • Erstvermarkung, Vermarkungsrevision, Grenz- und Eigentumsbereinigungen
  • Ersterhebung, Erneuerung, provisorische Nummerisierung, periodische Nachführung, Spezialarbeiten
  • Eingesetzte Vermessungsmethoden im Feld und im Büro

Die erreichten Resultate im Überblick

  • Vermarkung: neu gekennzeichnete Grenzpunkte
  • Vermessung: Erreichte Qualität im Vergleich zu den Vorgaben
  • Technische Dokumente und Auszüge aus dem Vermessungswerk, Datenmodell und Sprache

Datenverwaltung und Nachführung während der Vermessung

  • Spezielle Hinweise zur Datenverwaltung und zu den Arbeiten der laufenden Nachführung während der Vertragsdauer.

Vorbereitung des Genehmigungsverfahrens

  • Datenübernahme in die Grundstückdatenbank des Kantons Bern (GRUDA-AV)
  • Mitteilung von Flächendifferenzen an die Grundeigentümer
  • Hinweise zur Organisation der öffentlichen Auflage

Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit

  • Vergleich Kostenvoranschlag - Schlussabrechnung
  • Begründung grosser Sonderaufwendungen und allfällig resultierender erheblicher Kostenüber- und -unterschreitungen
  • Grundeigentümerbeiträge an die Vermarkungskosten
  • Eventuell Wirtschaftlichkeitsüberlegungen

Schlussbemerkungen

  • Personaleinsatz und Qualifikation der eingesetzten Personen
  • Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden und der Bevölkerung
  • Zusammenarbeit mit der Vermessungsaufsicht (begleitende Verifikation)
  • Zusammenarbeit mit Forst- und Landwirtschaftsbehörden
  • Allfällige Vertragsänderungen
  • Terminliche Abwicklung der Arbeiten und allfällige Vertragsverlängerungen
  • Besondere Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Arbeitsausführung
  • Behandlung von Rutschgebieten
  • Spezielle Arbeiten (Gebäudeumnummerierungen, aufwendige Grenz- und Eigentumsbereinigungen, Ablösung von speziellen Rechtsverhältnissen (z.B. Waldsuperfizies))
  • Persönliche Anliegen des verantwortlichen Unternehmers
  • Evtl. Ergebnisse der öffentlichen Planauflage und Erledigung der Einwendungen (für die Genehmigung des Vermessungswerkes relevante Einwendungen werden im Genehmigungsbericht des AGI ausführlich kommentiert)
  • Evtl. Rückgabe der Vermessungsakten an den Nachführungsgeometer

Unterschrift

  • Die definitive Fassung des Unternehmerberichtes muss vom Geometer / der Geometerin unterschrieben werden.

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