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Behördendelegation Vorwärts mit Tramlinienverlängerung nach Kleinwabern

21. Juni 2019 – Medienmitteilung

Jetzt können die Arbeiten zur Verlängerung der Tramlinie 9 nach Kleinwabern wieder gestartet werden. Das Projekt soll wie geplant umgesetzt werden. Parallel dazu wird auch der vom Tram befahrene Abschnitt der Seftigenstrasse saniert. So sind die Gleise zu ersetzen, die Sicherheit für Velos und Fussgängerinnen und Fussgänger zu erhöhen und die Haltestellen hindernisfrei zu gestalten. Die Arbeiten werden eng mit kommunalen Siedlungs- und weiteren Verkehrsprojekten koordiniert.

Rund drei Monate nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat in der Sommersession 2019 das Agglomerationsprogramm Verkehr und Siedlung Bern der 3. Generation gutgeheissen. Damit steht der Projektfortführung für die Verlängerung der Tramlinie 9 nach Kleinwabern nichts mehr im Wege. Die Behördendelegation unter der Leitung von Regierungsrat Christoph Neuhaus freut sich, die Arbeiten nun rasch anpacken zu können.

Klarer politischer Auftrag

Mit dem Ja von Bund, Kanton und Gemeinde Köniz – die Könizer Bevölkerung hat sich in einer Volksabstimmung bereits 2014 deutlich mit 64 Prozent Ja-Stimmen für die Verlängerung ausgesprochen – besteht ein klarer politischer Auftrag, das Projekt umzusetzen. Demnach wird die Tramlinie 9 von der heutigen Endhaltestelle «Wabern» um 1,4 Kilometer bis nach Kleinwabern verlängert. Dort entsteht westlich des Balsigerguts rechtwinklig zur Seftigenstrasse eine Wendeschlaufe mit der neuen Endhaltestelle «Kleinwabern». Dazwischen werden neu die beiden Haltestellen «Bächtelenacker» und «Lindenweg» eingerichtet. Gemäss heutiger Planung soll die verlängerte Tramlinie 2026 realisiert sein.

Seftigenstrasse muss saniert werden

An der Seftigenstrasse wird nicht nur die Tramlinie verlängert, es gibt auch Sanierungsbedarf. Die in die Jahre gekommenen Gleisanlagen zwischen Monbijoustrasse und der heutigen Tram-Endhaltestelle «Wabern» sind zu ersetzen. Für den Fuss- und Veloverkehr braucht es mehr Sicherheit. Im Rahmen dieser Arbeiten werden auch die Haltestellen hindernisfrei umgestaltet und so die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes erfüllt.

Der Kanton, die Gemeinde Köniz, die Stadt Bern und Bernmobil werden alle an der Seftigenstrasse nötigen Arbeiten in drei Projekten vorantreiben. Das erste Projekt beinhaltet die Tramlinienverlängerung nach Kleinwabern. Das zweite Projekt umfasst die Sanierung der Seftigenstrasse im Abschnitt Sandrain bis Wabern und das dritte Projekt die Sanierung zwischen Monbijoustrasse und Sandrain. Die Dreiteilung hat organisatorische Gründe. So sind zum Beispiel die Planungsarbeiten bei der Tramlinienverlängerung am weitesten fortgeschritten, während die Planung bei den Sanierungsprojekten erst startet. Um übergeordnete Themen wie etwa das Verkehrsmanagement gemeinsam lösen, Synergien nutzen und die spätere Bauphase für die Bevölkerung so erträglich wie möglich machen zu können, werden die Projekte eng koordiniert.

Koordination wird sichergestellt

Alle drei Projekte berücksichtigen die verschiedenen Verkehrs- und Siedlungsvorhaben im Raum Wabern und Kleinwabern. So wird die BLS die im nationalen Bahnausbauprogramm vorgesehene S-Bahn-Haltestelle in Kleinwabern einrichten. Die BLS will die Haltestelle möglichst gleichzeitig mit der Tramlinienverlängerung in Betrieb nehmen. Damit entsteht dort ein neuer, attraktiver Umsteigeknoten für den öffentlichen Verkehr. Diese gezielte ÖV-Erschliessung ist Grundvoraussetzung für die Siedlungsentwicklung in Kleinwabern (Balsigermatte, heutiges Zentrum Chly-Wabere, Areal beim Eidgenössischen Institut für Metrologie).

In der Behördendelegation sind der Kanton Bern, die Stadt Bern, die Gemeinde Köniz, die BLS und Bernmobil vertreten.

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