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Chlorothalonil im Grundwasser: Messresultate öffentlich zugänglich

8. Juni 2020 – Medienmitteilung

Auch im Kanton Bern ist das Grundwasser durch Abbauprodukte des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil belastet. Alle wichtigen Messresultate sind ab sofort im Geoportal öffentlich zugänglich. Die Daten werden jährlich aktualisiert. Der Wirkstoff Chlorothalonil wurde seit den 1970er Jahren in grossen Mengen in der Landwirtschaft gegen Pilzbefall eingesetzt. Chlorothalonil steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Deshalb ist die Anwendung dieses Wirkstoffs seit Anfang 2020 in der Schweiz verboten. Das kantonale Amt für Wasser und Abfall hat 2019 und 2020 mehrere Messkampagnen im ganzen Kanton durchgeführt. Ziel war es, die Belastung des Grundwassers durch Abbauprodukte von Chlorothalonil abzuschätzen. Die Untersuchung konzentrierte sich auf zwei Chlorothalonil-Abbauprodukte (Chlorothalonil-Sulfonsäuren Typ R41788 und Typ 471811), die am häufigsten im Grundwasser vorkommen. In rund zehn Prozent der Messstellen wurden für den Typ R417888 Konzentrationen über dem Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter gemessen. Noch höhere Konzentrationen (bis zu 2 Mikrogramm pro Liter) wurden für den Typ R471811 gefunden. Die belasteten Grundwasservorkommen befinden sich vor allem im landwirtschaftlich intensiv genutzten Mittelland.

Chlorothalonil-Metaboliten im Grundwasser: Belastungssituation im Kanton Bern (PDF, 215 KB, 2 Seiten)

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