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Ausbauschritt 2030/35 der Bahninfrastruktur Kanton Bern fordert Nachbesserungen

12. Januar 2018 – Medienmitteilung

Der Regierungsrat des Kantons Bern unterstützt im Grundsatz die Vernehmlassungsvorlage des Bundes zum Ausbauschritt 2030/35 der Bahninfrastruktur. Er verlangt jedoch zusätzlich den Ausbau des Lötschberg-Basistunnels, neue Haltestellen im Berner Oberland und im Berner Jura sowie die Finanzierung des Grimseltunnels.

In seiner Stellungnahme begrüsst und unterstützt der Regierungsrat die vom Bundesrat favorisierte Variante des Ausbauschritts mit Umsetzungshorizont 2035. Er stellt allerdings fest, dass die Vorlage unvollständig und unausgewogen ist. Denn sie trägt mehreren Engpässen, die sich heute schon abzeichnen, nicht Rechnung. Insbesondere in der Westschweiz sei eine überproportionale Nachfragezunahme zu erwarten. Der Kanton Bern fordert deshalb, dass der Kostenrahmen für den Ausbauschritt 2035 von 11,5 Milliarden auf 12 bis 13 Milliarden Franken erhöht wird.

Ausbau des Lötschberg-Basistunnels und drei neue Haltestellen

Mit Nachdruck beantragt der Regierungsrat, dass der Ausbau des Lötschberg-Basistunnels in den Ausbauschritt 2035 aufgenommen wird. Ein ausgebauter Tunnel schafft wesentliche Vorteile, von denen die ganze Schweiz profitiert. Weiter fordert der Kanton Bern die Integration drei neuer Haltestellen in das Ausbauprogramm, die drei Entwicklungsgebiete von kantonaler Bedeutung erschliessen. Es handelt sich um die Haltestellen Thun Nord, Wilderswil Flugplatz und St-Imier La Clef. Für die künftige Entwicklung des Kantons sind sie von grosser Bedeutung. Zudem fordert der Regierungsrat, dass der Bund den Bahnanteil des Grimseltunnels in den Ausbauschritt 2035 aufnimmt. Damit wird eine koordinierte Finanzierung des multifunktionalen Bauwerks ermöglicht. Der Tunnel soll gleichzeitig der Stromübertragung wie auch dem Bahnverkehr zwischen dem Haslital und Goms dienen.

Für den Viertelstundentakt im Fernverkehr

Schliesslich unterstützt der Kanton Bern die Entwicklung des Fernverkehrs in Richtung Viertelstundenstakt auf den wichtigsten Verbindungen. Damit könnte das Angebot im Bahnhof Bern ohne die längerfristig geplante seitliche Erweiterung des Bahnhofs ausgebaut werden.

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