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Mehr Sicherheit an Fussgängerstreifen auf Kantonsstrassen Die Informationen zu allen Fussgängerstreifen sind erfasst

16. Oktober 2012 – Medienmitteilung

In den letzten Monaten haben vom kantonalen Tiefbauamt beauftragte Fachleute alle rund 3‘100 Fussgängerstreifen auf Kantonsstrassen vor Ort anhand einer Checkliste auf ihre Sicherheit überprüft. Die dabei erhobenen Daten werden nun ausgewertet. Dies mit dem Ziel, die Sicherheit für die Fussgängerinnen und Fussgänger weiter zu verbessern. Erste Ergebnisse sollen Ende 2012 vorliegen, wie die Verantwortlichen an einer Medienkonferenz in Münchenbuchsee (16.10.2012) bekannt gaben.

In den letzten zwanzig Jahren ist die Zahl der tödlichen Unfälle auf Fussgängerstreifen im Kanton Bern pro Jahr um gut die Hälfte von 7 auf 3 zurückgegangen. Grund für diese positive Entwicklung sind zielgerichtete Massnahmen und Investitionen des kantonalen Tiefbauamts sowie die Kontroll- und Präventionstätigkeit der Kantonspolizei Bern. Ende des letzten Jahres haben sich jedoch in der ganzen Schweiz und auch im Kanton Bern einige schwerwiegende Unfälle ereignet. Deshalb liess die kantonale Bau- Verkehrs- und Energiedirektorin, Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer, die rund 3‘100 Fussgängerstreifen auf den Kantonsstrassen auf ihre Sicherheit überprüfen. Damit setzte sie gleichzeitig einen entsprechenden Vorstoss aus dem Grossen Rat um. Für das Projekt hatte der Regierungsrat im Juni 2012 einen Kredit von 935‘000 Franken bewilligt.

Alle 3‘100 Fussgängerstreifen wurden überprüft

Die Feldarbeiten für die Überprüfung der rund 3‘100 Fussgängerstreifen auf den Berner Kantonsstrassen sind nun abgeschlossen. Das Tiefbauamt hat die Sicherheit der Fussgängerstreifen anhand einer detaillierten Checkliste abgeklärt. Wesentliche Kriterien waren unter anderem die Sichtverhältnisse für die Fahrzeuglenkenden sowie für die Fussgängerinnen und Fussgänger, die Sicht von der Strasse auf die Warteräume, allfällige Sichthindernisse und die Beleuchtung. «Ich erwarte, dass mir diese Untersuchung Aufschluss darüber gibt, wo wir zu Gunsten der Fussgängerinnen und Fussgänger den Hebel für weitere Sicherheitsfortschritte am wirkungsvollsten ansetzen können», sagte Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer vor den Medien in Münchenbuchsee.

Informationen zu den Fussgängerstreifen werden digital erfasst

Die genauen Standorte der Fussgängerstreifen werden neu in die Geodatenbank LOGO aufgenommen, in der alle wichtigen Informationen zu den Kantonsstrassen digital abrufbar sind. Per Mausklick liefert die Geodatenbank zudem für jeden Standort auch allfällige Sicherheitsmängel. Derzeit sind bereits 2‘600 Fussgängerstreifen in der Geodatenbank gespeichert.

Erste Auswertungsergebnisse Ende Jahr

Das Tiefbauamt wertet nun die gesammelten Informationen aus. Dabei wird der Handlungsbedarf analysiert und nach Prioritäten in Massnahmenpaketen zusammengestellt. Erste Ergebnisse dürften voraussichtlich Ende 2012 vorliegen. Das kantonale Tiefbauamt wird anschliessend in jedem Einzelfall festlegen, welche Massnahmen vor Ort geplant und ausgeführt werden.

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