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Ortsdurchfahrt Huttwil: sicher und ästhetisch

Die Ortsdurchfahrt von Huttwil soll saniert werden. Dabei steht nicht nur die Erneuerung der maroden Strasse im Fokus, sondern auch eine Aufwertung des Ortsbildes. Tempo 30 sowie eine adäquate Gestaltung des Strassenraumes fungieren hierfür als zentrale Massnahmen. Die Bauarbeiten finden voraussichtlich 2019/20 statt.

Die Ortsdurchfahrt von Huttwil befindet sich in einem schlechten Zustand und soll saniert werden. Ziel ist es, die verkehrlichen Defizite zu beheben, die marode Bausubstanz zu erneuern sowie die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Gleichzeitig soll das Zentrum von Huttwil aufgewertet werden. Dieses weist viele schützenswerte Gebäude auf. Eine umsichtige Gestaltung trägt dem charakteristischen Ortsbild Rechnung. Ein zentrales Anliegen ist auch der Erhalt der Parkplätze längs der Strasse. Denn die vielen Detaillisten im ländlich geprägten Raum Huttwil sind auf sie angewiesen.

Die Ortsdurchfahrt Huttwil weist dringenden Sanierungsbedarf auf – etwa bezüglich Bausubstanz (Bild: c+s ingenieure ag).

Bild vergrössern Die Ortsdurchfahrt Huttwil weist dringenden Sanierungsbedarf auf – etwa bezüglich Bausubstanz (Bild: c+s ingenieure ag).

Das (weitere) Vorgehen

Ein interdisziplinäres Planerteam unter der Leitung des Oberingenieurkreises Oberaargau/Emmental hat das vorliegende Projekt erarbeitet. Dabei zog das TBA ebenfalls eine Begleitgruppe mit Vertretern aus Politik, Schulwesen, Gewerbe sowie Anwohnenden bei. Dieser partizipative Planungsprozess und die durchgeführte öffentliche Mitwirkung unterstützten die teilweise schwierige Konsensfindung und führten zur breiten Projektakzeptanz in der Bevölkerung.
Im Juni/Juli 2017 fand die öffentliche Strassenplanauflage statt, in deren Rahmen lediglich fünf Einsprachen eingingen – nun stehen die entsprechenden Verhandlungen an. Der Strassenplan soll danach bis Ende 2017 genehmigt werden, so dass die Ausführungsplanung 2018 erfolgen kann. Die Sanierung liesse sich anschliessend in den Jahren 2019/20 realisieren. Nach aktueller Schätzung belaufen sich die Gesamtkosten des Projekts auf 4 Mio. Franken.

Im Zentrum der Massnahmen stehen Bahnhofstrasse, Marktgasse sowie Teile der Luzernstrasse (Karte: swisstopo).

Bild vergrössern Im Zentrum der Massnahmen stehen Bahnhofstrasse, Marktgasse sowie Teile der Luzernstrasse (Karte: swisstopo).

Massnahmen gehen Hand in Hand

Als zentrale Massnahme fungiert eine Tempo-30-Zone. Nur mit dieser Temporeduktion können die Parkplätze entlang der Ortsdurchfahrt in vergleichbarer Zahl erhalten bleiben. Denn durch die niedrigere Geschwindigkeit sind geringere Anhaltesichtweiten möglich, die Zufahrten zwischen den Längsparkplätzen verfügen so über ausreichend gute Sicht. Weiter werden die Fussgängerstreifen aufgehoben, Zufussgehende sollen überall die Strasse queren können. An stark frequentierten Stellen sowie auf Schulwegrouten plant das Projektteam jedoch spezielle Querungshilfen. Ferner werden die einmündenden Gemeindestrassen angepasst und der Knoten Eriswil-/Luzernstrasse umgestaltet. Gleichzeitig wird der Strassenraum gestalterisch vereinheitlicht. Die Strassenbeleuchtung wird durchgängig mit Seilleuchten ausgestaltet. Der Ortskern soll so in neuem altem Glanz erstrahlen.

Neben der Bahnhofstrasse (erstes Bild) soll auch die Marktgasse in neuem Glanz erstrahlen (Bild: c+s ingenieure ag).

Bild vergrössern Neben der Bahnhofstrasse (erstes Bild) soll auch die Marktgasse in neuem Glanz erstrahlen (Bild: c+s ingenieure ag).


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