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Spiezwilertunnel erhält neue Ausrüstung

Die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung im Spiezwilertunnel hat die besten Jahre hinter sich. Das Tiefbauamt des Kantons Bern rüstet deshalb 2016/17 den 26-jährigen Tunnel auf und passt ihn dem heutigen Stand der Technik an. Gewisse Arbeiten erfordern dabei eine nächtliche Sperrung für den Verkehr.

Seit 1990 rauscht der Verkehr bereits durch den 749 Meter langen Spiezwilertunnel. Seine Betriebs- und Sicherheitsausrüstung (Beleuchtung, Signalisation, Überwachungsanlagen etc.), die 24 Stunden am Tag störungsfrei funktionieren muss, hat nun ihre Lebensdauer erreicht. Die Reparaturkosten haben in den vergangenen Jahren laufend zugenommen und Ersatzteile – z.B. für die Verkehrsregelungsanlage – waren immer schwieriger zu beschaffen.
Das gab den Ausschlag, die veralteten Anlagen des Tunnels zu ersetzen und den aktuellen Normen anzupassen. Daneben nimmt der Oberingenieurkreis Oberland auch Instandsetzungsarbeiten vor: Das TBA ersetzt etwa einen Teil der Entwässerungsrigolen, realisiert einen normkonformen Notausgang oder erneuert die Wandbeschichtung. Auf diese Weise werden in den nächsten 20 bis 25 Jahren keine grösseren Erhaltungsmassnahmen notwendig sein.

Der Spiezwilertunnel ist schon seit über 25 Jahren in Betrieb.

Bild vergrössern Der Spiezwilertunnel ist schon seit über 25 Jahren in Betrieb.

Die Arbeiten erfolgen in drei Etappen

Die ersten Bauarbeiten am Spiezwilertunnel sind für Mai/Juni 2016 vorgesehen. Dabei ist abwechslungsweise die Talspur (Richtung Spiez), respektive eine der beiden Bergspuren (Richtung Frutigen) für den Verkehr gesperrt. Die Montage der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung erfolgt anschliessend in zwei Etappen im Oktober/November 2016 sowie im Juli/August 2017. Diese Arbeiten finden hauptsächlich in der Nacht statt, wobei der Tunnel ganz für den Verkehr gesperrt sein wird. Letzterer wird dann talwärts über Spiezwiler und bergwärts über Emdthal und Spiezwiler umgeleitet.

Der Spiezwilertunnel führt ab dem N8-Anschluss Spiez nach Frutigen/Kandersteg und erschliesst zudem die Täler der Kander sowie der Engstligen (Karte: swisstopo).

Bild vergrössern Der Spiezwilertunnel führt ab dem N8-Anschluss Spiez nach Frutigen/Kandersteg und erschliesst zudem die Täler der Kander sowie der Engstligen (Karte: swisstopo).

Eine der grössten Herausforderungen des Projekts: Während der Montage der neuen Ausrüstung müssen tagsüber stets alle sicherheitsrelevanten Anlagen in Betrieb sein – was eine gute Koordination der Arbeitsschritte voraussetzt. Ferner will auch die Zusammenarbeit der involvierten Parteien gut koordiniert sein. Denn neben dem Oberingenieurkreis Oberland, bei dem die Projektleitung liegt, sind der Nationalstrassenunterhalt (Gebietseinheit 1) und das Strasseninspektorat Oberland West für die Verkehrsführung zuständig. Aufgrund der Nähe zum Autobahnanschluss N8 betrifft das Projekt ausserdem die ASTRA-Filiale Thun.


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https://www.bve.be.ch/bve/de/index/direktion/organisation/tba/TBA_update/TBA_Newsletter_Maerz_2016/spiezwilertunnel_erhaelt_neue_ausruestung.html