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Einheitliche Baustellensignalisation auf Nationalstrassen

Baustellen auf Nationalstrassen sind in der ganzen Schweiz einheitlich signalisiert. Höchste Sicherheitstandards gewährleisten, dass nicht nur die Verkehrsteilnehmenden sicher durch die Baustellen gelangen, sondern auch die Bauarbeiter und das Strassenunterhaltspersonal bestmöglich geschützt sind.

 

Im Interesse von Verkehrs- und Arbeitssicherheit wurde unlängst die Signalisation von Baustellen auf den Nationalstrassen schweizweit vereinheitlicht und in die geltende Norm eingebunden. Dies soll insgesamt zu einem verbesserten Verkehrsfluss führen, indem eingeschränkte Verkehrsflächen besser genutzt werden können. Zudem entsteht ganz klar mehr Sicherheit für Bauarbeiter, Unterhaltspersonal und Verkehrsteilnehmende.

Vergangene, tragische Unfallereignisse hatten massgebende Auswirkungen auf das Sicherheitsmanagement von Baustellen auf Autobahnen. 2012 erschien ein Expertenbericht: «Risikobeurteilung der Arbeitssicherheit bei Baustellen auf Hochleistungsstrassen unter Verkehr». Die Quintessenz daraus floss auch in die Norm SN 640 885 ein, welche seit Juni 2015 in Kraft ist.

Abfolge Signalisation für Baustelle von kurzer Dauer auf rechtem Fahrstreifen.

Bild vergrössern Abfolge Signalisation für Baustelle von kurzer Dauer auf rechtem Fahrstreifen.

Sinn und Zweck

«Die einheitliche Signalisation sorgt für mehr Sicherheit von Unterhaltspersonal und Verkehrsteilnehmenden und macht temporär eingeschränkte Verkehrsflächen besser nutzbar», ist Strasseninspektor Bruno Kropf überzeugt. Zum einen sind in der Schweiz nun alle Baustellen auf Nationalstrassen einheitlich signalisiert, zum andern sind sie besser gekennzeichnet und werden dadurch von den Automobilisten besser wahrgenommen. Allerdings führt die Norm dazu, dass das Einrichten von Baustellen aufwändiger wird, was besonders bei Baustellen von kurzer Dauer ins Gewicht fällt. Der reglementierte Ablauf erhöht den Materialaufwand und die Personalkosten. «Doch der Mehraufwand rechtfertigt sich dank der deutlich erhöhten Sicherheit», ist Bruno Kropf überzeugt, «und diese kommt ja letztlich auch den Leuten auf der Baustelle und unserem Unterhaltspersonal zugute.»


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