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Bolligenstrasse Nord: Kreuzungen statt Kreisel

Seit August 2020 sind die Bauarbeiten zur Korrektion der Bolligenstrasse Nord im Gang. Die stark befahrene Verkehrsachse im Osten der Stadt Bern wird bis 2022 moderat ausgebaut und erneuert. Drei bestehende Kreisel werden in Kreuzungen mit «intelligenten» Lichtsignalanlagen umgewandelt. Die Sicherheit für den Veloverkehr wird deutlich verbessert. Im April 2021 findet die erste Intensivbauphase statt.

 

An einem gewöhnlichen Werktag zirkulieren auf der Bolligenstrasse bis zu 23 000 Fahrzeuge. Für so viel Verkehr ist die Strasse nicht gebaut: Lange Autokolonnen, Staus und verspätete Busse gehören deshalb zur Tagesordnung. Um auf der wichtigen Einfallsachse aus dem Worblental in die Stadt Bern auch in Zukunft einen störungsarmen Verkehrsfluss zu gewährleisten, ist der Kanton daran, bauliche und betriebliche Anpassungen vorzunehmen. Die Strasse wird moderat ausgebaut und die Kreisel Wölflistrasse, Einkaufszentrum und Untere Zollgasse werden zu Kreuzungen mit Lichtsignalanlagen umgebaut, welche den Verkehr bedarfsgerecht regeln. Der Kreisel Rothus bleibt bestehen.

Baustelle Bolligenstrasse: Die stark befahrene Verkehrsachse wird bis 2022 moderat ausgebaut und erneuert. (Bild: vistadoc.ch)

Bild vergrössern Baustelle Bolligenstrasse: Die stark befahrene Verkehrsachse wird bis 2022 moderat ausgebaut und erneuert. (Bild: vistadoc.ch)

Mehr Sicherheit für den Veloverkehr

Mit den Anpassungen wird sich auch die Situation für den Veloverkehr verbessern: Die beidseitigen Radstreifen werden breiter und die Fahrt über die lichtsignalgesteuerten Kreuzungen wird erheblich sicherer als heute über die vom Verkehr überlasteten Kreisel. An den Kreuzungen wird für Velofahrende das bewährte System des indirekten Linksabbiegens eingerichtet. Als Alternative für den Veloverkehr wird sich weiterhin die alte Bolligenallee anbieten, die jetzt auch während der Bauzeit als sichere Ausweichroute dient.

Gesamtübersicht über das Projekt «Korrektion Bolligenstrasse Nord»

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Bolligenstrasse Nord: Eine wichtige Einfallsachse in die Stadt Bern

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Auf den Verkehr abgestimmte Grünphasen

Besonders zu den Stosszeiten sollen abgestimmte Grünphasen künftig ein geordnetes Durchleiten der Fahrzeuge aus den Hauptverkehrsrichtungen gewährleisten. Umgekehrt kann der Verkehr dank den Ampeln bei Bedarf schon auf der Bolligenstrasse zurückgehalten (dosiert) werden. Dies entspricht dem Betriebskonzept des Wankdorfplatzes, wonach eine Überlastung der Strassen rund um die Grosse Allmend durch Dosieranlagen ausserhalb des Siedlungsraums abgewendet werden soll.

Bolligenstrasse Nord: Künftig soll der Verkehr flüssiger und sicherer zirkulieren. (Bild: Béatrice Devènes)

Bild vergrössern Bolligenstrasse Nord: Künftig soll der Verkehr flüssiger und sicherer zirkulieren. (Bild: Béatrice Devènes)

Verengte Fahrspuren

Die Strassenbauarbeiten starteten im letzten August mit Vorbereitungsarbeiten, um die Bolligenstrasse gegen Süden leicht erweitern zu können. «Die Arbeiten kamen bisher sehr gut voran», sagt Projektleiter Lorenz Schneider, «derzeit erneuern wir die südliche Fahrbahnhälfte und leiten den Verkehr in beiden Richtungen über die nördliche Fahrbahnhälfte (Seite UPD Waldau), was verengte Fahrspuren zur Folge hat.» Ab Sommer 2021 wird der Verkehr dann auf der neu erstellten südlichen Fahrbahnhälfte zirkulieren und die Nordseite wird bis im Frühling 2022 zur Baustelle.

Immer unter Verkehr

Während den Bauarbeiten ist die Bolligenstrasse immer befahrbar. Die Buslinien verkehren über die Baustelle, können bei Überlastungssituationen aber Ausweichrouten benutzen. Alle Velofahrenden und der Fussverkehr werden bis zum Ende der Bauzeit über die alte Bolligenallee umgeleitet.

April: Intensivbauphase beim Kreisel Rothus

Für gewisse Arbeiten, insbesondere für den Umbau der Knoten, sind im Sommerhalbjahr 2021 Intensivbauphasen vorgesehen. «Wir nutzen dafür konsequent die wesentlich verkehrsärmere Ferienzeit», betont Lorenz Schneider. Die erste Intensivbauphase betrifft den Kreisel Rothus. Sie findet in den Frühlingsferien zwischen 9. und 26. April 2021 statt. An zwei Wochenenden werden gewisse Zufahrtsstrecken zum Kreisel Rothus unterbrochen sein. Es ist mit Umleitungen für den motorisierten Individualverkehr und den Busverkehr zu rechnen.

Weitere Intensivbauphasen sind in den Sommerferien (Knoten Untere Zollgasse) und in den Herbstferien (Knoten Wölflistrasse) vorgesehen. Die Knoten werden während der Bauzeit weiterhin als provisorische Kreisel betrieben. Die Umstellung auf lichtsignalgesteuerte Kreuzungen erfolgt erst während den Fertigstellungsarbeiten im Frühling 2022.

Drohnenaufnahmen

Die Baustelle wird periodisch mit Drohnen überflogen, die den Baufortschritt dokumentieren. Der Flug beginnt bei der SBB-Brücke und endet am anderen Ende des Bauperimeters, beim Kreisel Rothus. (Aufnahmen: www.vistadoc.ch)

Bild vergrössern Die Baustelle wird periodisch mit Drohnen überflogen, die den Baufortschritt dokumentieren. Der Flug beginnt bei der SBB-Brücke und endet am anderen Ende des Bauperimeters, beim Kreisel Rothus. (Aufnahmen: www.vistadoc.ch)

Drohnenflug August 2020
Drohnenflug November 2020

 

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