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Software für RGSK und Agglomerationsprogramme

Für die Verwaltung und das Controlling der Massnahmen aus den Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzepten sowie den Agglomerationsprogrammen gibt es beim Kanton Bern neu eine Softwarelösung – das RGSK-Portal.

 

Zur Bewirtschaftung der umzusetzenden Massnahmen aus den Agglomerationsprogrammen nutzte das Tiefbauamt bis anhin eine einfache Excel-Tabelle. Doch mit der Zeit stiess man damit an Grenzen. Daher hat das Tiefbauamt neu eine browserbasierte Softwarelösung im Einsatz – das RGSK-Portal. RGSK steht für die Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzepte, die mit den Agglomerationsprogrammen (AP) verknüpft sind.

Komplexität als Ausgangslage

Die RGSK und AP werden von den Regionen alle vier Jahre erarbeitet bzw. überarbeitet. Im Kanton Bern gibt es mit Bern, Biel/Bienne-Lyss, Burgdorf, Interlaken, Langenthal und Thun sechs Agglomerationen mit insgesamt knapp über 100 Gemeinden. Während sich die Massnahmen aus den AP der ersten bis dritten Generation bereits in Umsetzung befinden, erarbeiten die Regionen momentan die RGSK 2021 und die AP der vierten Generation. «Mit jeder weiteren Generation kommen zusätzliche Massnahmen zur Umsetzung und die Komplexität wächst so laufend», erklärt TBA-Projektleiter Ramon Schwab.

Kartenansicht, Perimeter der sechs Agglomerationen des Kantons Bern.

Bild vergrössern Kartenansicht, Perimeter der sechs Agglomerationen des Kantons Bern.

Lösung – RGSK-Portal

Gegenüber dem Bund tritt der Kanton als Träger der Agglomerationsprogramme auf. Die Aufsicht über die Umsetzung der darin enthaltenen Massnahmen hat das Tiefbauamt des Kantons Bern. Seine Aufgabe ist es, die Träger der Massnahmen zu unterstützen. Dabei geht es um die Beitragsgesuche, die Finanzierungsvereinbarungen, das Umsetzungscontrolling, das Prüfen von Schlussabrechnungen, das Budgetieren der Kantons- und Bundesbeiträge und vieles mehr. «Bisher erfolgte das Controlling nur mittels einfacher Excel-Tabelle», berichtet Ramon Schwab. Spätestens mit der Umsetzung der dritten AP-Generation stiess man mit der Tabelle jedoch an Grenzen und es wurde klar, dass es zur Verwaltung der zahlreichen Massnahmen eine leistungsfähige Datenbanklösung braucht.

Der Kanton Bern hat sich gemeinsam mit den zuständigen Ämtern und Fachstellen nach einer geeigneten Software umgesehen und wurde beim Kanton St. Gallen fündig. «St. Gallen hat vor einigen Jahren ein Portal entwickeln lassen und nutzt dieses für seine Agglomerationsprogramme seither erfolgreich», erzählt Ramon Schwab. Nach umfassender Evaluation entschied man sich für diese Portallösung und liess die Software von der Herstellerfirma an die Bedürfnisse des Kantons Bern anpassen.

Mit dem Update/Release 2019 steht das Portal nun zur Nutzung bereit. Bereits konnten erste Erfahrungen damit gesammelt werden. Es ist geplant, das RGSK-Portal weiter zu entwickeln und mit weiteren Funktionalitäten zu ergänzen. Für die RGSK 2025 mit den AP der fünften Generation sei das Erfassen und Bewirtschaften der spezifischen Massnahmen durch die Regionen vorgesehen, sagt Schwab.

Cockpit mit Auflistung der einzelnen Massnahmen am Beispiel der Agglomeration Burgdorf.

Bild vergrössern Cockpit mit Auflistung der einzelnen Massnahmen am Beispiel der Agglomeration Burgdorf.

Meilensteine

Investition rund 200 000 Franken
Projektstart Februar 2018
Implementierung Juli 2019, «Update/Release 2019» im Dezember 2019, ab Anfang 2020 umfassende Nutzung durch das Dienstleistungszentrum des TBA

Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.bve.be.ch/bve/de/index/direktion/organisation/tba/TBA_update/TBA-Newsletter-Juni-2020/digitale-loesung-zur-bewirtschaftung-der-rgsk-und-der-agglomerat.html