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Kanton Bern beantragt Verbot von Chlorothalonil

4. Dezember 2019 – Medienmitteilung

Der Regierungsrat des Kantons Bern verlangt vom Bund ein sofortiges Verbot des Pflanzenschutzwirkstoffs Chlorothalonil. In einem Schreiben an Bundesrat Guy Parmelin begründet er seinen Antrag mit der grossen Verunsicherung in der Bevölkerung und einer entsprechenden Motion, die der Grosse Rat Ende November 2019 überwiesen hat.

Die bernische Kantonsregierung beantragt, dass der Bund so rasch wie möglich die Zulassung von Chlorothalonil aufhebt. Er soll zudem sofort ein landesweites Verkaufs-, Aufbrauchs- und Verwendungsverbot für Pflanzenschutzmittel erlassen, die Chlorothalonil enthalten.

In landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten können die Abbaustoffe des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil nachgewiesen werden. Diese Stoffe gelten als potenziell gesundheits­gefährdend. Im Kanton Bern sind insbesondere die Trinkwasserfassungen im Seeland und im Oberaargau betroffen. In der Europäischen Union ist Chlorothalonil bereits verboten, in der Schweiz darf es jedoch weiterhin verwendet werden.

Grosse Verunsicherung in der Bevölkerung

Diese Situation sorgt für grosse Verunsicherung in der Bevölkerung. Die bernische Kantonsregierung ist besorgt darüber. Diese Besorgnis wird im Grossen Rat geteilt, der am 27. November 2019 eine Motion überwiesen hat, die Massnahmen für sauberes Trinkwasser fordert. Der Regierungsrat stellt Bundesrat Parmelin deshalb den Antrag, im Interesse der Schweizer Bevölkerung zu handeln und Chlorothalonil zu verbieten.

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