Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation


  • Français


Bauprojektmanagement

Die Abteilungen im Bauprojektmanagement (BPM) steuern die Projektierungs- und Realisie-rungsaufträge für Neu- und Umbauprojekte sowie Unterhaltsarbeiten.
Jeder Bau prägt unsere Umwelt und zu allen Zeiten haben ganz besonders öffentliche Bauten das Bild einer Gesellschaft gestaltet. Die Abteilung BPM hat bei den kantonalen Neu- und Umbauprojekten sowie bei Unterhaltsarbeiten die Rolle des Bauherrn. Gestützt auf verbindliche Projektanforderungen werden schlüssige Projektierungs- und Realisierungsaufträge an die Privatwirtschaft erteilt und durch ein professionelles Projektcontrolling gesteuert. Das jährliche Investitionsvolumen beträgt zwischen 150 bis 200 Mio. Franken.

Gebäude mit hohem Gebrauchswert sind langfristig sparsam
Durch Neu- und Umbaumassnahmen sowie Unterhalts- und Instandsetzungsarbeiten werden Bauten mit langfristig hohen Gebrauchswerten geschaffen. Dabei sind uns nebst wirtschaftlichen Aspekten ökologische und baukulturelle Werte sehr wichtig. Solche Gebäude lassen sich lange Zeit gut nutzen, können gut erneuert werden und haben eine kulturelle Identität. Die Nutzenden erhalten Spielraum und der Kanton einen langfristigen Wert.

Systemtrennung sichert Spielraum in der Zeit
Die vom Kanton Bern genutzten Liegenschaften unterliegen den Grundsätzen einer nachhaltigen Entwicklung und müssen die Anforderungen bezüglich Umwelt, Ökologie und Energiekonsum erfüllen. Um die Lebenszykluskosten tief zu halten und einen möglichst hohen Gebrauchswert zu erzielen, werden die Bauten wenn immer möglich nach dem Prinzip der Systemtrennung geplant und erstellt. Hierdurch wird sichergestellt, dass zeitnah und wirtschaftlich auf künftige Nutzungsentwicklungen und Umnutzungen reagiert werden kann.

  • Primärsystem (Tragstruktur und Gebäudehülle) ist langfristig konzipiert
  • Sekundärsystem (Gebäudeausbau und Gebäudetechnik) ist mittelfristig
    konzipiert und umbaufähig
  • Tertiärsystem (Gebäudeeinrichtungen) ist kurzfristig konzipiert und
    veränderbar

Wer die Systeme trennt, berücksichtigt die Lebenszyklen der Bauteile und die Nutzungsphasen der betrieblichen Anforderungen. Gebäude mit Systemtrennung verlangen eine systematische Projektierung und konsequente Bauausführung. Dies lohnt sich.
 


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.bve.be.ch/bve/de/index/direktion/organisation/agg/ueber_uns/BPM.html