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Bodenschutz beim Bauen

Der physikalische Bodenschutz hat zum Ziel, unerwünschte Folgen durch mechanische Einflüsse auf den Boden zu verhindern. Bei Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone ab 2'000m2 ist mit dem Bewilligungsverfahren ein Bodenschutzkonzept einzureichen und eine bodenkundliche Baubegleitung (BBB) beizuziehen. Innerhalb der Bauzone sind in der Regel ab 5'000m2 ein Bodenschutzkonzept und eine BBB notwendig.

Beim chemischen Bodenschutz geht es darum, den Boden vor chemischen Schadstoffen zu schützen. Durch Schadstoffeinträge aus z.B. industriellen und gewerblichen Emittenten, Verkehrsträgern, Korrosionsschutz-Massnahmen oder Abfalldüngern entstehen Bodenbelastungen, die ein ungestörtes Pflanzenwachstum verhindern und zu einer Gefährdung von Menschen und Tieren führen können. Der Umgang mit abgetragenem chemisch belastetem Boden ist gesetzlich geregelt.

Mit dem biologischen Bodenschutz wird der Schutz des Bodens vor Belastungen durch pathogene oder invasive Schadorganismen verfolgt. Das kantonale Laboratorium der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (www.be.ch/usi) ist bei Fragen zu Neophyten die zuständige Behörde. Findet ein Bauvorhaben auf einem biologisch belasteten Standort statt, ist das AWA für den Umgang mit dem abgetragenen Boden und für dessen Entsorgung zuständig.

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