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Wassernutzungsstrategie

Wasserkraftwerksprojekte befinden sich im Spannungsfeld zwischen verschiedenen Nutzungs- und Schutzinteressen. Diese müssen gegeneinander abgestimmt werden. Dazu dient die Wassernutzungsstrategie. Sie ist Teil des kantonalen Richtplanes. Im Kanton Bern wird die Wasserkraftnutzung in dafür geeigneten Gewässern ausgebaut. Bestehende Anlagen werden bei den anstehenden Erneuerungen optimiert. Die Produktion von Elektrizität aus erneuerbaren Energien wird gesteigert. Aus Wasserkraftwerken soll eine Mehrproduktion von mindestens 300 GWh pro Jahr bis ins Jahr 2035 erreicht werden.

Wasserkraftwerksprojekte befinden sich im Spannungsfeld zwischen verschiedenen Nutzungs- und Schutzinteressen. Diese müssen gegeneinander abgestimmt werden. Dazu dient die Wassernutzungsstrategie. Sie ist Teil des kantonalen Richtplanes. Im Kanton Bern wird die Wasserkraftnutzung in dafür geeigneten Gewässern ausgebaut. Bestehende Anlagen werden bei den anstehenden Erneuerungen optimiert. Die Produktion von Elektrizität aus erneuerbaren Energien wird gesteigert. Aus Wasserkraftwerken soll eine Mehrproduktion von mindestens 300 GWh pro Jahr bis ins Jahr 2035 erreicht werden.
Die Karte „Nutzungskategorien Wasserkraft“ (PDF, 7 MB, 1 Seite) ist das Ergebnis einer Beurteilung, die sich auf das theoretische Wasserkraftpotenzial, auf eine gewässerökologische und fischereiliche Einstufung der Gewässer sowie auf landschaftlich-touristische Aspekte stützt. Sie berücksichtigt die nationalen Schutzgebiete und teilt die Gewässer des Kantons Bern folgendermassen ein:

  • grün: Gewässer mit hohem Kraftpotenzial und geringer Schutzwürdigkeit. Sie können im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen genutzt werden.
  • gelb: Bei deren Nutzung ist mit zusätzlichen Anforderungen zu rechnen.
  • rot: Gewässer, bei denen die Schutzanliegen überwiegen. Eine Wasserkraftnutzung ist hier nicht möglich.
  • kleine Gewässer mit einem sehr geringen Potenzial, die für die Nutzung nicht in Frage kommen.

Mit der Festlegung von Nutzungskategorien für nutzbare Gewässer zeigt der Kanton Bern auf, wo die Realisierung neuer Wasserkraftanlagen aus seiner Sicht möglich ist, wo mit besonderen Auflagen zu rechnen ist und in welchen Gewässern die Schutzansprüche überwiegen.

Als Untergrenze für die Erteilung eines Nutzungsrechtes für neue Kleinwasserkraftwerke gilt eine installierte Generatorenleistung von 300 Kilowatt. Ausnahmen sind bestehende Anlagen (ehemaliges Nutzungsrecht), Alpanlagen im Inselbetrieb (Zur Deckung des Eigenstrombedarfs ohne Anschluss ans öffentliche Netz.), Trinkwasserkraftwerke, Anlagen in bereits genutzter Strecke (Bsp. Unterwasserkanal), Dotierkraftwerke und besondere Pilotprojekte, für die unter speziellen Voraussetzungen in Absprache mit den kantonalen Fachstellen eine Überprüfung ins Auge gefasst werden kann. Das Ziel ist die Förderung möglichst grosser Anlagen mit möglichst optimaler Ausnutzung des Gewässers. Es gilt zu verhindern, dass mit kleinen Wasserkraftanlagen eine optimale Ausnutzung eines Fliessgewässers verunmöglicht wird.


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