Aktuelle Bauprojekte
Alle Ausbau- und Umgestaltungsprojekte von Kantonsstrassen werden regional durch die zuständigen Oberingenieurkreise betreut. Stellvertretend für die grosse Anzahl an laufenden Projekten, hier eine kleine Auswahl:
•Sanierung Lee-Laubegg in Zweisimmen
•Saint-Imier, réaménagement de la route au centre-ville
•Baulich flankierende Massnahmen zur A5 in Rüti b. Büren, Arch und Leuzigen
Bypass Thun Nord
(Zuständig: Oberingenieurkreis I in Thun, Stefan Schöni)
Der Bypass Thun Nord ist eine neue, die Aare querende Strassenverbindung im Norden der Agglomeration Thun. Er erlaubt es, künftig die Thuner Innenstadt und verschiedene Hauptverkehrsachsen vom Verkehr zu entlasten und gleichzeitig wichtige Entwicklungsgebiete zu erschliessen. Zum Bypass Thun Nord gehören nebst der neuen Aarequerung die Umgestaltung und Verlängerung des Autobahnzubringers zur A6, die Umgestaltung der Bernstrasse sowie verschiedene kommunale Begleitprojekte in Thun, Steffisburg und Heimberg. Kosten: ca. Fr. 140 Mio.
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Der Bypass Thun Nord - eine neue Verbindungsstrasse im Norden der Agglomeration Thun, welche ab ca. 2015 die Thuner Innenstadt entlasten soll.
Sanierung Lee-Laubegg, Zweisimmen
(Zuständig: Oberingenieurkreis I in Thun, Jürg Herrmann)
In den Jahren 2004-2006 wurde die Strecke von Garstatt bis zur Laubeggbrücke ausgebaut. Weil sich im Bereich Bahnübergang und Brücke ein Unfallschwerpunkt auf der Simmentalstrasse befindet, wurden zwei Varianten zur Verbesserung der ungünstigen Situation geprüft. Gleichzeitig müsste die sanierungsbedürftige Brücke in den nächsten Jahren instandgestellt werden. Nach einem aufwändigen Evaluationsverfahren wurde entschieden, den Niveauübergang aufzuheben. Eine neue ca. 100 m lange Brücke und eine ca. 20 m lange Überführung werden die Simme und die BLS-Bahnlinie überqueren. Die bestehende Kantonsstrasse wird im Bereich Lee-Laubegg auf einer Länge von 720 m teilweise aus- oder neugebaut werden. Geplante Bauzeit: 2011 - 2013. Die Kosten der Sanierung betragen nach heutigen Schätzungen CHF 12 Mio.

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Blick auf Brücke und Bahnübergang Laubegg
Wankdorfplatz inkl. Tramverlängerung Guisanplatz mit
S-Bahnstation Wankdorf
(Zuständig: Oberingenieurkreis II in Bern, Adrian Gugger)
Der heutige Wankdorfplatz, wichtigster Verkehrsknoten im Kanton Bern, genügt den Anforderungen des aufstrebenden Entwicklungsschwerpunktes Wankdorf nicht mehr. Die Neugestaltung des Platzes mit einem unterirdischen Kreisel soll den Verkehrsfluss im Raum Wankdorf gewährleisten und den Druck auf die Quartiere reduzieren.
Wichtiger Baustein des Projekts ist die Verlängerung der Tramlinie 9 vom Guisanplatz zur S-Bahn-Station Wankdorf, welcher im Rahmen der Sanierung der Stadttangente erfolgt. Eng verknüpft mit dem Projekt Wankdorfplatz ist der vorgesehene Umbau des Autobahnanschlusses Bern-Wankdorf. Die Bauarbeiten dauern von August 2008 bis Ende 2012. Bruttokosten: 91 Mio. Franken.
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Neugestaltung Wankdorfplatz mit unterirdischem Kreisel und Verlängerung Tramlinie Nr. 9
Verkehrssanierung Worb
(Zuständig: Oberingenieurkreis II in Bern, Adrian Gygli)
Die Verkehrssanierung Worb soll das verkehrsgeplagte Zentrum von Worb, vorab die Bern- und Bahnhofstrasse, vom Durchgangsverkehr entlasten und den Verkehrsfluss optimieren. Das rund 69 Mio. Franken teure Projekt wird in drei Etappen umgesetzt: Bis 2013 finden Vorarbeiten bei den Dorfeingängen an der Bernstrasse und der Rubigenstrasse statt. Das Kernstück des Projekts – die Umfahrungsstrasse mit den beiden Tunnels – entsteht während der Hauptarbeiten von 2013 bis 2016. Läuft alles nach Plan, wird Ende 2016 die Umfahrungsstrasse eröffnet. In der letzten Etappe schliesslich sind die Bernstrasse und die Bahnhofstrasse im Zentrum an der Reihe: Hier sollen Umgestaltungen zu mehr Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr und einer höheren Lebensqualität für die Anwohnenden beitragen. Der nördliche Teil der neuen Umfahrungsstrasse (Erschliessung ESP Worbboden) wurde 2005/06 bereits realisiert.
Weitere Informationen zu diesem Vorhaben finden Sie unter

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Die Verkehrssanierung Worb soll das verkehrsgeplagte Zentrum von Worb vom Durchgangsverkehr entlasten
Route cantonale no 30, La Cibourg - Sonceboz
Saint-Imier, réaménagement de la route au centre-ville
(IIIe arrondissement d'ingénieur en chef, Service pour le Jura bernois, Claude Friedli)
Les travaux qui ont débuté au mois de mai 2011 à St-Imier marquent l'aboutissement du projet de réaménagement de l'espace routier dans le centre-ville. Sans réduire la capacité d'écoulement du trafic sur la route cantonale, l'aménagement améliore considérablement les conditions faites aux piétons et plus généralement la sécurité et la qualité de vie au centre-ville. Parallèlement, la commune de St-Imier renouvelle l'ensemble de ses conduites industrielles. Sur plus d'un kilomètre de long, les travaux seront réalisés en plusieurs étapes et devraient s'achever en 2015. La réalisation de ces travaux nécessite la fermeture complète de la route cantonale et la déviation du trafic de transit par des routes communales.

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Réaménagement de la route au centre-ville
Baulich flankierende Massnahmen zur A5 in Rüti b. Büren, Arch und Leuzigen
(Zuständig: Oberingenieurkreis III, Jürg Hunziker)
Mit dem Bau der A5-Teilstrecke Solothurn West - Biel Ost und deren Eröffnung am 18. April 2002 war es vorrangiges Ziel, die umliegenden Dörfer vom Durchgangsverkehr zu entlasten.
Die baulich flankierenden Massnahmen (Pförtneranlagen, Strassenverengungen, Fussgängerschutzinseln) sollen diese Entlastung unterstützen. Ziel ist, die Dominanz des motorisierten Individualverkehrs zu reduzieren, das Mit- und Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmenden zu fördern, die Sicherheit zu erhöhen und den Strassenraum gestalterisch anzupassen und aufzuwerten. Die Massnahmen in Leuzigen sind realisiert, in Rüti bei Büren und Arch in Bau. Bis Mitte Frühjahr 2012 werden alle Arbeiten abgeschlossen.

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Bereits realisiert: Eine neue Pförtneranlage bei der Dorfeinfahrt West in Leuzigen
Lärmschutz/Umgestaltung Ortsdurchfahrt, Burgdorf
(Zuständig: Oberingenieurkreis IV in Burgdorf, Christian Röthlisberger)
Der Richtplan der Stadtentwicklung Burgdorf verlangt Massnahmen auf der Ortsdurchfahrt. Der Verkehrsfluss soll verstetigt und verlangsamt werden, um die Lärm- und Luftbelastung sowie die Trennwirkung der Strasse innerhalb der Ortschaft zu reduzieren. Die Lärmschutzarbeiten sind abgeschlossen. 2010 wurde mit den Bauarbeiten an der Gemeindegrenze Lyssach begonnen und sollen bis Ende 2015 beim Bahnübergang Spital abgeschlossen sein. Bruttokosten: 11.3 Mio.
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Bereits realisierter Kreisverkehrsplatz Buchmatt der Ortsdurchfahrt Burgdorf
Ersatz Holzbrücke Früetisey, Objekt 42042 Eggiwil
(Zuständig: Oberingenieurkreis IV in Burgdorf, Fred Stalder-de Marco)
Die im Jahre 1878 erbaute gedeckte Holzbrücke in der Früetisey, Gemeinde Eggiwil, führt den Verkehr der Kantonsstrasse Nr. 229.7 Siehenstrasse (Eggiwil - Schallenberg) über den Röthenbach. Das einspurige Bauwerk wurde 1945 erstmals für eine Traglast von 28 Tonnen verstärkt. Obwohl in den folgenden Jahrzehnten immer wieder teilweise umfangreiche Instandsetzungsarbeiten ausgeführt worden sind, ist die Gewichtsbeschränkung von 28 Tonnen geblieben. Die für die betagte Holzbrücke grossen Belastungen durch den stetig zunehmenden Verkehr, haben deutliche Spuren an der Holzkonstruktion hinterlassen. Heute sind die Ermüdungserscheinungen und Schäden an allen Bauteilen der Brücke so weit fortgeschritten, dass eine erneute umfassende Instandsetzung nicht mehr möglich ist.
Anstelle der Holzbrücke soll nun eine zweispurige Betonbrücke mit einseitiger Gehweganlage gebaut werden. Die neue Brücke wird als elegante Bogenbrücke den Röthenbach überspannen. Mit der gewählten Brückenkonstruktion, werden die Abflussverhältnisse bei einem Hochwasserereignis des Röthenbachs, deutlich verbessert.
Der Neubau der Brücke ist im Jahre 2013 geplant.

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Fotomontage der geplanten Brücke in der Früetisey
Weitere Informationen
Kontakt
Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern
Tiefbauamt des Kantons Bern
Reiterstrasse 11
3011 Bern
Tel. 031 633 35 11
Fax 031 633 35 80
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