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Motorisierter Individualverkehr

Felsenauviadukt

Bild vergrössern Ein wichtiges Element für die flüssige Abwicklung des täglichen Verkehrs rund um Bern - das Felsenauviadukt.

Die Grundsätze der Entwicklung des motorisierten Individualverkehrs sind in der kantonalen Gesamtmobilitätsstrategie festgehalten:


  

  

a)      Der Kanton Bern verfügt über ein leistungsfähiges und sicheres Strassennetz, und die hohe Erreichbarkeit ist sichergestellt

  •  Die Autobahnen binden den Kanton an den nationalen und internationalen Verkehr an. Der Kanton setzt sich beim Bund ein für die rasche Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes sowie eine mit seinen mobilitätspolitischen Zielen abgestimmte Engpassbeseitigung und Weiterentwicklung des Netzes.
  •  Das Kantonsstrassennetz dient dem regionalen und überregionalen Verkehr und verbindet die Gemeinden untereinander. Die Erschliessungsqualität auf den Kantonsstrassen ist insbesondere für die Schwerpunkte der Siedlungsentwicklung zu erhalten und Engpässe sind zu vermeiden. Der Kanton setzt sich dafür ein, dass die Strasseninfrastruktur von überregionaler Bedeutung durch den Bund mitgetragen wird.
  •  Die Gemeindestrassen dienen dem lokalen Verkehr. Der Kanton arbeitet bei der Weiterentwicklung seines Strassennetzes partnerschaftlich mit den Gemeinden und Regionen zusammen.


  

  

b)      Optimierung hat Vorrang vor dem Ausbau

  •  Strassen werden so geplant, gebaut, betrieben und unterhalten, dass sie wirtschaftlich tragbar sind. Die Erhaltung der Substanz der bestehenden Infrastrukturen geniesst hohe Priorität. Vor einem Ausbau wird die Kapazität des bestehenden Netzes mittels Verkehrsmanagement optimal ausgenutzt. Es werden attraktive Schnittstellen zum öffentlichen Verkehr geschaffen. Neue Strassen werden nur dort gebaut, wo die Ziele nicht mit anderen Verkehrsmassnahmen erreicht werden können, wo das Kosten-Nutzenverhältnis positiv ist, ein Beitrag zu einer konzentrierten Siedlungsentwicklung und zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum geleistet werden kann und die Verträglichkeit für Mensch und Umwelt gewährleistet ist. Überkapazitäten und Doppelspurigkeiten werden vermieden.


  

  

c)       Der Strassenraum wird für alle attraktiv gestaltet

Im Strassenraum werden die Mobilitäts- und Sicherheitsbedürfnisse aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer aufeinander abgestimmt:

  •  Innerhalb des besiedelten Gebietes geniessen die lokalen Bedürfnisse einen hohen Stellenwert. Strassen stellen einen attraktiven öffentlichen Raum für alle Nutzerinnen und Nutzer dar. Der Langsamverkehr und der Emissionsschutz der Anwohnerinnen und Anwohner geniessen Priorität.
  •  Ausserhalb der Siedlungsgebiete werden die Strassen in die Landschaft eingepasst.
  •  Besonders sensible Landschaftsräume und Schutzgebiete werden maximal geschont, die Zerschneidungswirkung von Strasseninfrastrukturen wird reduziert.
Begegnungzone Gemeinde Köniz

Bild vergrössern Mobilitäts- und Sicherheitsbedürfnisse sind aufeinander abgestimmt. Beispiel Begegnungzone Köniz


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