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Dilemma Nachhaltigkeit


Das «magische Dreieck»
Gesellschaft und Wirtschaft als Subsysteme der Biosphäre

„Der Haupteinwand gegen das «magische Dreieck» betrifft seine Essenz, nämlich die Gleichbehandlung der drei Ebenen Ökologie, Gesellschaft und Ökonomie. Diese politisch opportune Sicht ignoriert die fundamentale Tatsache, dass die zahlenmässig rapid wachsende Menschheit und ihre expandierende Wirtschaft veränderbare und zurzeit sich rapid wandelnde Subsysteme eines nicht vergrösserbaren übergeordneten Systems sind - des Planeten Erde mit seiner Biosphäre.

Aus dieser Situation ergeben sich eindeutige Konsequenzen: Der Mensch kann mit seiner Machtfülle, die seit der Verfügbarkeit fossiler Energieressourcen explosionsartig zugenommen hat, die Biosphäre zwar beeinträchtigen, aber er kann sie nicht den Bedürfnissen anpassen, die sich aus unkontrolliertem demographischem Wachstum und aus der zunehmenden Dynamik im Dreieck Forschung - Technik - Wirtschaft ergeben. Es wird keine nachhaltige Entwicklung geben, wenn es nicht gelingt, die Subsysteme Gesellschaft und Wirtschaft den Gegebenheiten der übergeordneten Systems Biosphäre anzupassen. Dieses Problemverständnis hat nichts zu tun mit umweltschützerischem Fundamentalismus, sondern ist die logische Folge einer realistischen Beurteilung der Voraussetzungen für Nachhaltigkeit.“

Walter Schiesser in «Dilemma Nachhaltigkeit», Neue Zürcher Zeitung vom 23. März 1999.

Umwelt; Gesellschaft; Wirtschaft

Bild vergrössern Das magische Dreieck


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