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Beschluss des Bundesrats zur Erweiterung des Nationalstrassennetzes: Kanton hält an Zubringern Emmental und Oberaargau fest
18. Januar 2012 Medienmitteilung
Der Kanton Bern bedauert, dass der Bundesrat die beiden Autobahnzubringer Emmental und Oberaargau nicht ins Nationalstrassennetz aufnehmen will. Er wird die Projektierung vorantreiben und sich im Parlament dafür einsetzen, dass der Entscheid des Bundesrats korrigiert wird.
Der Bundesrat hat heute die Botschaft für die Erweiterung des Nationalstrassennetzes (Netzbeschluss) verabschiedet. Der Kanton Bern bedauert es sehr, dass es der Bundesrat ablehnt, die beiden wichtigen Autobahnzubringer Emmental und Oberaargau - nicht wie in einer Standesinitiative des Kantons Bern verlangt – ins Nationalstrassennetz aufzunehmen. Der Kanton Bern wird die Projektierung der für die beiden Regionen wichtigen Strassen trotzdem vorantreiben und sich zusammen mit den betroffenen Regionen vehement dafür einsetzen, dass der für den Kanton Bern negative Entscheid des Bundesrats von den Eidgenössischen Räten korrigiert wird.
Erfreulich ist, dass im Netzbeschluss auch wesentliche Erweiterungen des Nationalstrassennetzes im Kanton Bern vorgesehen sind. So sollen die Autobahn zwischen Schönbühl und Biel, die Kandertalstrasse sowie die Verbindung zwischen Murten über Ins nach Neuenburg Teil des Nationalstrassennetzes werden. Die Erweiterung des Netzes soll unter anderem durch eine Erhöhung des Preises der Autobahnvignette auf 100 Franken finanziert werden, was vom Kanton Bern unterstützt wird.