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A5 Biel Ostast: bald rollt der Verkehr

Am 27. Oktober 2017 wird der Ostast dem Verkehr übergeben. Das neue Teilstück verbindet die Autobahnanschlüsse rund um Biel miteinander und bündelt gleichzeitig den regionalen Verkehr. Zuvor kann die Bevölkerung das fünf Kilometer lange Bauwerk aber noch zu Fuss erkunden – und zwar am Tag der offenen Tür vom 9. September.

Nach rund zehnjähriger Bauzeit ist es so weit: Ab Ende des nächsten Monats rollt der Verkehr über die vierspurige Autobahn zwischen dem Bözingenfeld und dem Brüggmoos. Damit ist der erste Teil der direkten Verbindung zwischen Solothurn und Neuenburg fertiggestellt – und eine der letzten Lücken im Nationalstrassennetz geschlossen. Dabei verbindet der Ostast die A16 Transjurane mit der A5 Richtung Solothurn sowie der kantonalen Autobahn T6 Richtung Bern. Ebenfalls entlastet er künftig die umliegenden Quartiere vom Durchgangsverkehr. Kostenpunkt des Jahrhundertbauwerks: rund 1,2 Mia. Franken.

Ab Ende Oktober nimmt der Verkehr den A5 Ostast bei Biel in Beschlag.

Bild vergrössern Ab Ende Oktober nimmt der Verkehr den A5 Ostast bei Biel in Beschlag.

Fünf Bauabschnitte

Der Spatenstich erfolgte am 3. Dezember 2007 im Bözingenfeld. Von da aus wurden die fünf Bauabschnitte in Richtung Süden schrittweise in Angriff genommen.

Der Ostast wurde in insgesamt fünf verschiedenen Abschnitten gebaut.

Bild vergrössern Der Ostast wurde in insgesamt fünf verschiedenen Abschnitten gebaut.

Im Bözingenfeld schliesst der Ostast an die bestehende Verzweigung an und schafft eine direkte Verbindung Richtung Solothurn und Berner Jura. Eine Herausforderung war hier die Unterquerung des Längfeldwegs sowie der SBB-Geleise. Mittels einer speziellen Tragekonstruktion (einer sog. Tischbrücke) liess sich diese meistern. Daran schliesst der 1,46 km lange Büttenbergtunnel an. Zwischen dessen Südportal sowie dem Nordportal des Längholztunnels befindet sich in Orpund neu ein Vollanschluss. Der in Orpund startende und 2,48 km lange Längholztunnel reicht bis nach Brügg. Ab 2010 kämpfte sich hier die 110 m lange Tunnelbohrmaschine «Belena», mit einer Spitzenleistung von 42 m pro Tag, rund zweieinhalb Jahre lang durch das Gestein. Im Brüggmoos befindet sich schliesslich eine Verzweigung, an der die Autobahnen aus Solothurn, Bern und Neuenburg aufeinandertreffen. Sie umfasst den Vollanschluss Brügg sowie den Halbanschluss Bienne-Süd. Das Besondere: Da das Grundwasser hier knapp unter der Oberfläche liegt, bildet eine Grundwasserwanne aus Beton das Fundament der Verzweigung.

Beim Tunnelausbruch kam die 110 m lange Tunnelbohrmaschine «Belena» zum Einsatz.

Bild vergrössern Beim Tunnelausbruch kam die 110 m lange Tunnelbohrmaschine «Belena» zum Einsatz.

Verzweigung Brüggmoos: Hier war während der letzten Jahre die grösste Baustelle der Region zu finden.

Bild vergrössern Verzweigung Brüggmoos: Hier war während der letzten Jahre die grösste Baustelle der Region zu finden.

Parallel dazu wurden rund um Biel auch für den Veloverkehr Massnahmen ergriffen und neue Bauwerke erstellt. Diese Infrastrukturverbesserungen zeigt der druckfrische VELOguide Biel auf. Dabei handelt es sich um eine Faltkarte im Taschenformat mit den empfohlenen Veloverbindungen für Alltag und Freizeit. Er ist ab dem 9. September bei der Fachstelle Langsamverkehr des TBA erhältlich und wird zu einem späteren Zeitpunkt an die Haushalte der Region verteilt.

Zu Fuss über die Autobahn

Bevor die Autobahn endgültig den Kraftfahrzeugen überlassen wird, können alle Interessierten das Bauwerk noch zu Fuss in Augenschein nehmen: Am 9. September findet ein Tag der offenen Tür statt. Dann geben in Brüggmoos, Orpund und Bözingenfeld Fachpersonen Einblick ins Bauprojekt. Besucher können ferner Teile des Bauwerks besichtigen, sich an Informationspunkten im Längholz- und Büttenbergtunnel über die technischen Anlagen informieren und die Tunnel zu Fuss oder auf Rollen erkunden. Essensstände und Darbietungen aller Art runden das Programm ab. Der Festführer ist auf der neu gestalteten Website der A5 Umfahrung Biel-Bienne erhältlich.

Am Tag der offenen Tür kann die Bevölkerung – mit Eigenantrieb oder Shuttle – das fünf Kilometer lange Bauwerk besichtigen.

Bild vergrössern Am Tag der offenen Tür kann die Bevölkerung – mit Eigenantrieb oder Shuttle – das fünf Kilometer lange Bauwerk besichtigen.


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