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Kleine Massnahmen, grosse Wirkung

Die Luzernstrasse in Oberönz (Gemeinde Herzogenbuchsee) erstrahlt seit letztem Sommer in neuem Glanz: Die altersbedingten Belagsschäden konnten behoben und die Fahrbahn auf eine hinreichende Breite ausgebaut werden. Zudem hat sich innerorts auch die Situation für Velofahrende und Zufussgehende verbessert.

Für die Automobilistinnen und Automobilisten wurde die Fahrt über die Luzernstrasse in Oberönz in den letzten Jahren etwas holprig: Risse, Spurrinnen, lokale Einbruchstellen und Belagsflicke kennzeichneten den Strassenbelag. Ausserorts war die Fahrbahn zudem so schmal, dass es an den Seitenrändern zu Belagsabbrüchen sowie zu tiefen und gefährlichen Spurrinnen neben der Strasse kam. Zum schlechten Strassenzustand gesellten sich Defizite bei der Strassenbeleuchtung sowie bezüglich der Sicherheit von Fuss- und Veloverkehr – Sanierungsmassnahmen waren nötig.

Die Luzernstrasse in Öberönz – ohne Belagsschäden, dafür neu mit einer ausreichenden Fahrbahnbreite (Bild: RISTAG Ingenieure AG).

Bild vergrössern Die Luzernstrasse in Öberönz – ohne Belagsschäden, dafür neu mit einer ausreichenden Fahrbahnbreite (Bild: RISTAG Ingenieure AG).

Die Eckpunkte auf einen Blick

Der gewünschte Endzustand liess sich mit relativ kleinen Massnahmen erreichen. Zunächst sanierte die Bauequipe das 640 m lange Teilstück zwischen dem Kantonsstrassenkreisel und dem Bahnübergang in Richtung Bollodingen. Ausserorts erweiterte sie die Fahrbahn auf eine Breite von 6,30 m, innerorts auf 5 m plus den einen Meter breiten Gehweg. Im Innerortsbereich wurden im gleichen Zug auch die Strassenentwässerung sowie die Beleuchtung ersetzt: Neue LED-Leuchten traten an die Stelle der alten Kandelaber. Die Arbeiten fanden zwischen Herbst 2015 und Sommer 2016 statt. Kostenpunkt des gesamten Unterfangens: rund 1,1 Mio. Franken.

Zwischen Herbst 2015 und Sommer 2016 war die Bauequipe sowohl innerorts …

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… wie auch ausserorts fleissig an der Sanierung der Luzernstrasse (Bilder: RISTAG Ingenieure AG).

Bild vergrössern … wie auch ausserorts fleissig an der Sanierung der Luzernstrasse (Bilder: RISTAG Ingenieure AG).

Mehr Sicherheit für Zufussgehende

Die Besonderheit des Projekts: Innerorts erhielt die Luzernstrasse neu einen baulich abgetrennten Fussgängerbereich längs der Strasse. Dafür wurde kein massiver Randabschluss-Stein einbetoniert, sondern ein nur sieben Zentimeter dicker Stein auf den Strassenbelag geklebt. Denn ein Ausbau der Fahrbahn auf 6 m plus Gehweg wäre beim vorliegenden Verkehrsaufkommen unverhältnismässig gewesen. Begegnen sich nun zwei Lastwagen – was hier selten vorkommt –, kann nun einer zum Kreuzen mit tiefer Geschwindigkeit bewusst den Gehweg beanspruchen. Man entschied sich zudem gegen die Lösung einer simplen Markierung. Diese wäre zwar noch kostengünstiger gewesen, dafür optisch weniger deutlich wahrnehmbar. Sie hätte zudem eine ungewollte Tempoerhöhung zur Folge gehabt. Mit der realisierten Lösung ist die Trennung nun deutlich erkennbar und steigert so die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden – insbesondere der Zufussgehenden.

Sicher unterwegs: Im Dorf Oberönz hat die Luzernstrasse einen klar abgetrennten Fussgängerbereich erhalten (Bild: RISTAG Ingenieure AG).

Bild vergrössern Sicher unterwegs: Im Dorf Oberönz hat die Luzernstrasse einen klar abgetrennten Fussgängerbereich erhalten (Bild: RISTAG Ingenieure AG).


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