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Ausgabe 8/2016

Liebe Leserin
Lieber Leser

Heute kommt der Kanton Bern auf einen Schlag zu 70 Gigawattstunden mehr Strom pro Jahr aus sauberer Wasserkraft. Das ist ein Viertel der Menge, die wir uns in der Wassernutzungsstrategie bis im Jahr 2035 als Ziel gesetzt haben. Hinter dem Ausbau des so genannten KWO-Tandem (PDF, 1 MB, 2 Seiten) steht die Kraftwerke Oberhasli AG. Ich freue mich enorm, dass wir mit der KWO im Kanton Bern ein Unternehmen haben, das die Wasserkraft so stark und selbstbewusst vorantreibt.

Ausbau KWO-Tandem

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Wenn in drei Jahren der Mühlebergstrom wegfällt, müssen wir einen möglichst grossen Teil des wegfallenden Stromes mit Erneuerbaren füllen können. Das gebietet der politische Anstand. Zum Glück haben wir im Kanton Bern so viel Wasserkraft. Klar, sie hat im Moment Rentabilitätsprobleme. Das liegt am völlig verdrehten europäischen Energiemarkt. Ich bin aber überzeugt, dass das nicht ewig so weitergehen wird. Niemand zweifelt im Ernst daran, dass die Wasserkraft mit ihren gebauten Infrastrukturen ein Zukunftsmodell ist und bleibt.

Dennoch: Es braucht Mut, nicht nur an die Wasserkraft zu glauben, sondern auch in sie zu investieren. Darum habe ich heute in meiner Rede (PDF, 159 KB, 3 Seiten) der KWO und ihren Aktionären gratuliert, Ihnen gedankt und die Hoffnung geäussert, dass sie am ehrgeizigen und trotzdem naturschonenden Stausee-Projekt Trift dranbleiben. Hier wären dann 180 Gigawattstunden Strom zu erwarten.

Herzlich
Barbara Egger-Jenzer, BVE-Direktorin und Regierungsrätin


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