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Ausgabe 4/2016

Liebe Leserin
Lieber Leser

Heute findet der Spatenstich zur so genannten Entflechtung Wylerfeld statt. Ziel ist, dass sich die Züge Richtung Olten/Biel und Richtung Aaretal endlich nicht mehr in die Quere kommen. Das Projekt begleitet mich seit meinem Amtsantritt. Es ist mehr als ein Dutzend Jahre diskutiert, geplant und gerechnet worden. Jetzt, nach endlos langer Zeit, können endlich die Bagger auffahren. In etwa 6 Jahren werden wir einen Engpass im Bahnknoten Bern beseitigt haben. In Zahlen: 1 Engpass.

Ausbauten Knoten Bern

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Es gibt rund um den Knoten Bern noch mehr Engpässe. Damit sich der S-Bahn-Verkehr von und zum Bahnhof Bern verflüssigen kann, brauchen wir nebst der Entflechtung im Wylerfeld auch ein drittes Gleis zwischen Gümligen und Münsingen und die Entflechtung Holligen. Auch der Bahnhof Bern selbst muss umgebaut werden, ganz besonders dringend in einer ersten Etappe der RBS-Bahnhof.

Wir haben also vier (4) dringend nötige Ausbauten. Sie alle begleiten mich seit meinem Amtsantritt, sind politisch bewilligt, die Finanzierung ist geklärt, eigentlich sollten wir überall sofort den Spaten ansetzen. Und jetzt kommt die Hiobsbotschaft aus dem Bundesamt für Verkehr: Die Bahnen werden beauftragt, ihre Planung und die Kosten nochmals zu überprüfen. Damit könnten sich die Ausbauten um die grossen Bahnhöfe Genf, Basel und Bern um bis zu 6 Jahre verzögern.

Zuerst glaubte ich an einen Aprilscherz. Zwölf statt sechs Jahre warten auf Verbesserungen, die wir schon heute brauchen: Mehr Pünktlichkeit. Einen dichteren Taktfahrplan. Anschlüsse, die klappen. Genug Platz für die immensen Mobilitätsströme, die ständig noch zunehmen.

Der Kanton Bern darf nicht die Faust im Sack machen. Wir müssen eine Lösung finden. Die Verkehrsexperten in meiner Direktion sind daran zu analysieren, wo und wie der Kanton Bern dazu beitragen kann, dass seine Projekte rechtzeitig gebaut werden können. Immerhin: das Projekt Wylerfeld ist nicht gefährdet. In meiner Rede (PDF, 47 KB, 2 Seiten) zum heutigen Spatenstich betone ich: Es geht bei den Ausbauten nicht um ein Nice-to-have. Ein flüssiger öffentlicher Verkehr ist unabdingbare Basis für eine funktionierende Wirtschaft.

Herzlich
Barbara Egger-Jenzer, BVE-Direktorin und Regierungsrätin


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