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Ausgabe 2/2016

Liebe Leserin
Lieber Leser

Während das eidgenössische Parlament die Energiestrategie 2050 zerredet, ist der Kanton Bern auf dem Weg zur Energiewende. Dazu drei News:

  1. Kürzlich habe ich das 50. Plusenergiegebäude im Kanton Bern besichtigen dürfen.
  2. In diesen Tagen hat der Umbau des 100. Gebäudes im Kanton Bern zum Plusenergiehaus begonnen.
  3. Die Nachfrage zieht an: Im Schnitt können wir heute 1 Plusenergiegebäude pro Woche in unser Förderprogramm aufnehmen.

Plusenergiehäuser produzieren mehr Energie als sie verbrauchen. Zum Vergleich: Die konventionellen Gebäude in der Schweiz verbrauchen heute 40 Prozent der Gesamtenergie!

Was Viele nicht wissen: Plusenergietechnik ist auch bei Sanierungen möglich!

Friedrich Pfäffli, Besitzer des 50. Plusenergiegebäudes

Bild vergrössern Friedrich Pfäffli, Besitzer des 50. Plusenergiegebäudes

Schauen Sie sich das Bauernhaus auf dem Bild an, das ich mit seinem Besitzer, Friedrich Pfäffli, besichtigen durfte: Hinter der idyllischen Fassade verbergen sich drei gemütliche Wohnungen und gleichzeitig ein kleines Kraftwerk. Unter anderem dank perfekter Isolation, Erdsonden-Wärmepumpe, einer Photovoltaik-Anlage und energieeffizienten Geräten produziert das Haus überschüssigen Strom, der zum Beispiel für Elektro-Autos oder –Bikes genutzt werden kann. Man kann ihn auch ins Netz einspeisen und verkaufen.

Die Plusenergiebauweise ist die Zukunft. Sie ist nicht nur gelebte Ökologie. Sie reduziert auch unsere Auslandabhängigkeit vom Öl und vom Erdgas. Sie ersetzt à la longue einen Teil der heutigen Kraftwerke. Und sie schafft einheimische Arbeitsplätze.

Darum unterstützt der Kanton Bern energieeffizientes Bauen und auch Plusenergiegebäude mit finanziellen Beiträgen. Die Details und Anmeldeformulare sehen Sie in unserem Förderprogramm.

Ich danke Herrn Pfäffli und allen andern innovativen Hausbesitzern von Herzen für Ihren Elan und Ihre Entschlossenheit. Sie tun, was getan werden muss. Sie sind die lebendige Energiewende.

Herzlich
Barbara Egger-Jenzer, BVE-Direktorin und Regierungsrätin


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