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Ausgabe 1/2016

Liebe Leserin
Lieber Leser

In der BVE haben wir einen guten Vorsatz für dieses neue Jahr 2016 gefasst: Sitzungen werden ab sofort wenn irgend möglich nicht mehr auf 8 Uhr morgens angesetzt. Damit das im ersten Quartal greifen kann, habe ich meine Amtsdirektoren bereits vor ein paar Wochen gebeten, ihren Mitarbeitenden diese Leitlinie für die Sitzungsplanung ans Herz zu legen.

Der Grund für die Massnahme: Wir wollen das frühmorgendliche Gschtungg im öV und auf den Strassen vermindern helfen. Sicher haben Sie die Erfahrung auch schon gemacht: Vor 8 Uhr quetschen sich sämtliche Pendler in die Trams, Busse, S-Bahnen und auf die Strassen, gegen 9 Uhr hingegen und tagsüber hat es übergenug Platz. Diese freien Kapazitäten sollten wir dringend zu nutzen beginnen.

Verkehrsspitzen brechen

Bild vergrössern Verkehrsspitzen brechen

Wir müssen sie nutzen. Es wird nicht anders gehen. Denn der Verkehr im Kanton Bern wird massiv zunehmen. Die Prognosen zeigen gemessen am Jahr 2012 eine Zunahme bis im Jahr 2030 um 25 Prozent im Strassenverkehr, im öffentlichen Verkehr sogar um 55 Prozent. Wir können es uns nicht leisten, die sehr teuren Mobilitäts-Infrastrukturen auf die Hauptverkehrszeiten zu dimensionieren und auszubauen. Und sowieso haben wir zu wenig Platz für neue Schienen und Busspuren.

Es braucht neue Rezepte wie es beispielsweise weniger starre Sitzungszeiten sind.

  • Es braucht auch flexible Schul- und Arbeitszeiten. Meine Direktion klärt Lösungen in diesem Bereich zusammen mit der Erziehungsdirektion, Gymnasien und weiteren Schulen ab. Ich bin überzeugt: Es ist machbar.
  • Es braucht ebenfalls flexible Arbeitszeiten. Die Berner Kantonsverwaltung hat darum die „Work-Smart-Charta“ unterschrieben und bietet Jahres- sowie Gleitzeitarbeit und auch Home-Office-Möglichkeiten an.
  • Und es braucht Mobilitätskonzepte, die es attraktiv machen, den Schul- oder Arbeitsweg zu Fuss oder per Velo zurückzulegen. Ein solches Konzept haben wir vor ein paar Wochen für die rund 14‘000 Kantonsangestellten verabschiedet.

Viele kleinere Massnahmen miteinander verknüpft können sich zu einer grossen Wirkung summieren. Vor allem dann, wenn auch viele Firmen mitmachen. Ich frage darum: Welches Unternehmen im Kanton Bern schliesst sich uns bei den Sitzungszeiten an? Leiten Sie den Newsletter weiter. Ich freue mich über jede Rückmeldung!

Herzlich
Barbara Egger-Jenzer, BVE-Direktorin und Regierungsrätin


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