Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Ausgabe 14/2016

Liebe Leserin
Lieber Leser

Die grössten Veränderungen passieren im Stillen. Zum Beispiel die Energiewende.

In den letzten 15 Jahren haben die Fördergelder durch Bund und Kantone Energieeinsparungen von 107 Terawattstunden bewirkt – das ist mehr als das AKW Mühleberg in 30 Jahren Strom produzierte! Die Technik wird laufend besser und günstiger, die Förderprogramme bekannter, effizienter und besser zugänglich.

Ab dem 1. Januar 2017 wird es nochmals einfacher: Mit dem bernischen Förderprogramm 2017 gibt es neu nur noch einen einzigen Fördertopf. Hier fliessen die nationalen und kantonalen Gelder zusammen und werden nach einheitlicheren Kriterien vergeben. Bauherren müssen nur noch ein Gesuch stellen.Gesamthaft gesehen werden Gebäudesanierungen im gleichen Umfang gefördert wie bisher.

Neu

  • gibt es nun auch Fördergelder für den Einbau einer Komfortlüftung,
  • werden die thermischen Solaranlagen ein bisschen stärker und nach Leistung gefördert und nicht mehr nach Grösse,
  • gibt es etwas mehr Fördergeld für den Ersatz von Elektro- und Ölheizungen durch Wärmepumpen und wesentlich mehr für Holzheizungen oder Fernwärmeanschlüsse.

Eine Übersicht zu den Neuerungen finden Sie hier. Die entsprechenden Antragsformulare und Bedingungen werden in der ersten Januarwoche 2017 aufgeschaltet.

Mit all diesen Massnahmen verringern wir die CO2-Belastung und unsere Abhängigkeit vom Erdöl. Im Gegenzug erhöhen wir die Versorgungssicherheit und die Zahl einheimischer Arbeitsplätze. Zudem lösen wir mit jedem Förderfranken erfahrungsgemäss etwa das Dreifache an Investitionen aus. Aus den rund 50 Millionen Franken Fördergeldern, die im Kanton Bern nächstes Jahr gesprochen werden, werden somit etwa 150 Millionen Franken in die bernische Volkswirtschaft fliessen. Detailliert aufgelistet ist die Wirkung von Förderprogrammen hier.

„Der Fortschritt“, hat Albert Einstein einmal gesagt, „geschieht heute so schnell, dass, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat“.

Wir sind am Realisieren des Fortschrittes.
 

Herzlich
Barbara Egger-Jenzer, BVE-Direktorin und Regierungsrätin


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

http://www.bve.be.ch/bve/de/index/direktion/direktor/newsletter/ausgabe_14_2016.html