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Ausgabe 13/2016

Liebe Leserin
Lieber Leser

KKM Mühleberg

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Die Schweiz wird nicht beschleunigt aus der Atomkraft aussteigen. Die Gegner der Ausstiegsinitiative waren zu zahlreich und zu gewichtig – Bundesrat, Parlamentsmehrheit, FDP, SVP, CVP, BDP, Economiesuisse, Gewerbeverband. Und die Furcht vor einer Stromlücke war zu gross.

Ich kann mit dem Entscheid leben. Hauptsache, er bringt keinen Richtungswechsel. Das wird er nicht: Sogar die ziemlich moderate Energiestrategie 2050 verbietet den Bau neuer AKWs und will den schrittweisen Ausstieg. Es wird einfach länger dauern.

Der Entscheid ändert erst recht nichts im Kanton Bern, wo wir bereits das genaue Ausstiegsdatum kennen: Am 20. Dezember 2019 wird das AKW Mühleberg vom Netz gehen. In meinem Kalender ist der Termin mit einem grossen :-) markiert.

Bern ist der Atomausstiegs-Pionierkanton der Schweiz. Das freut mich, auch weil es sich auszahlt. Während die grossen Schweizer Stromkonzerne wie Axpo und Alpiq mit ihren drei AKW Verluste machen (man spricht von einem Minus von 637 Millionen Franken pro Jahr!), schreibt die BKW Energie AG Gewinne. Diese gute Performance ist möglich, weil sich die BKW strategisch längst vom Klumpfuss Atomkraft getrennt hat und innovative Geschäftsfelder beackert.

Zu verdanken ist dieser erfolgreiche Umbau ganz besonders Suzanne Thoma, CEO der BKW-Gruppe. Sie holt die Kohlen aus dem Feuer – im wahrsten Sinn des Wortes. Für mich kein Zufall, dass es eine Frau ist.

Herzlich
Barbara Egger-Jenzer, BVE-Direktorin und Regierungsrätin


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