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Ausgabe 11/2017

Liebe Leserin
Lieber Leser
 

Bypass Thun

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Morgen darf ich den Bypass Thun Nord eröffnen – anderthalb Jahre früher als prognostiziert und für den Kanton Bern halb so teuer wie ursprünglich geschätzt. Die neue Strassenverbindung ist also ein kleines Wunder. Und das soll sie möglichst auch bleiben.

Der Bypass Thun Nord schliesst die Entwicklungsschwerpunkte ESP Thun Nord und ESP Steffisburg Bahnhof an das Hauptverkehrsnetz an. Seine oberste Funktion ist, möglichst viel Verkehr von der Thuner Innenstadt fernzuhalten und ganz besonders auf der Bernstrasse den Stau zu verflüssigen. Die Voraussetzung dafür, dass das gelingen kann, ist natürlich, dass der Bypass von den Automobilisten dann auch tatsächlich benutzt wird.

Gewohnheiten ändern sich nicht von einem Tag auf den andern; aber mit intelligenten Lenkungsmassnahmen, gezielten Verkehrsregimes und einer Gesamteinbettung lässt sich das Ziel erreichen. Der Bypass Thun Nord ist Teil einer solchen nachhaltigen Verkehrsstrategie für den Grossraum Thun.
Unsere Ziele sind unter anderem,

  • Verkehrs- und Siedlungsentwicklung aufeinander abzustimmen,
  • den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr kontinuierlich attraktiver zu machen
  • und Arbeiten und Wohnen näher zueinander zu bringen. Im ESP Thun Nord und im ESP Steffisburg Bahnhof werden sich neue Firmen ansiedeln. Wer dort arbeitet statt in Bern, verkleinert automatisch den Pendlerstrom im Aaretal.

Der Kanton Bern hat die Finanzierung des Bypass nur dank dem Infrastrukturfonds des Bundes stemmen können. Die Philosophie dieses Fonds ist, nicht Strasse und Schiene gegeneinander auszuspielen, sondern ein intelligentes Gesamtpaket für eine grössere Region zu schnüren. Mit dem Bypass Thun Nord haben wir einen grossen Schritt in diese Richtung gemacht. Weitere Schritte – ich denke besonders auch an wunderbare Velorouten in und um Thun herum – werden folgen.

Was in Thun der Bypass ist, ist für Bern das Tram Bern Ostermundigen. Wir bauen in allen Regionen diejenigen Infrastrukturen, die am meisten nützen. In den Städten ist es in der Regel ein Ausbau beim öffentlichen Verkehr. Sofern das Referendum wirklich zu Stande kommt, werden wir Anfang März des nächsten Jahres über das Tram Bern Ostermundigen abstimmen, und ich hoffe, dass dann alle im Kanton solidarisch sind mit der Kernregion Bern und klar Ja sagen zum neuen Tram. Merci dafür schon im Voraus!

Herzlich
Barbara Egger-Jenzer, BVE-Direktorin und Regierungsrätin


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