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Dok-Film vom 9. August 2011
Im Rahmen einer •Sommerserie (PDF, 196 KB, 1 Seite) geht SF 1 am 9. August der Frage nach, wie aus dem Jahrhundert-Hochwasser im Berner Oberland die Lehren gezogen wurden. Ich wurde zu einer Besichtigung in Brienz und in Oey-Diemtigen eingeladen, und ich finde: Ja, wir haben die Lehren gezogen. Aber schauen Sie selbst: SF 1 am 9. August um 21.05 Uhr.
FABI - schon bald ganz geläufig
In den kommenden Jahrzehnten wird die Schweiz zig Milliarden in den öV investieren. Wer finanziert das? Wer kann bauen? Darüber beginnt in diesem Sommer die schweizweite Debatte. Für den Kanton Bern ganz wichtig sind 3 Projekte:
- Ein drittes Bahngeleise zwischen Gümligen und Münsingen, weil sich hier der Güterverkehr und der Personenverkehr immer stärker konkurrenzieren.
- Der Ausbau des Lötschberg-Basistunnels, weil wir bereits heute an der Kapazitätsgrenze angelangt sind.
- Der Ausbau des überlasteten Bahnhofs Bern. Der neue RBS-Bahnhof und die Erweiterung der Publikumsanlagen im gesamten Bahnhof Bern sind dringlich und gehören darum in die erste Tranche der Projekte, die bis im Jahr 2025 gebaut sein sollen.
Diese 3 Forderungen hat der Berner Regierungsrat am 6. Juli 2011 bei UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard deponiert, dies im Rahmen der Vorlage zu „Finanzierung und Ausbau der Infrastruktur“ – kurz FABI genannt. Wenn mich nicht alles täuscht, wird uns dieses Kürzel schon bald ganz geläufig über die Lippen gehen. FABI bringt nämlich eine langfristige und verlässliche Finanzierung für die Bahninfrastrukturen. Das ist eine grundsätzlich sehr gute Idee und der Berner Regierungsrat begrüsst sie. Allerdings ist schon jetzt absehbar, dass das Geld für die erste Tranche von Projekten nicht reichen wird. Zusammen mit andern Vernehmlassern fordern wir deshalb eine Aufstockung der Mittel.
Wir werden in der zweiten Jahreshälfte 2011 gut achtgeben müssen, dass die Anliegen des Kantons vom Bundesrat gehört werden. Und wir werden auch darauf achten müssen, dass die Kantone nicht noch mehr zur Kasse gebeten werden.
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